Schluss, Aus, Kонец für Maria Scharapowa bei den US Open.

Moskau/New York. Maria Scharapowa verliert mit 6:3, 2:6, 4:6 ihr Halbfinalspiel gegen die topgesetzte Viktoria Asarenka aus Weißrussland bei den US Open in New York. Scharapowa verpasste damit auch die Revanche für die Finalniederlage gegen Asarenka bei den Australian Open.

Die Australian-Open-Siegerin Viktoria Asarenka aus Weißrussland besiegte nach 2:42 Stunden im Halbfinale der US Open im Arthur-Ashe-Stadium die an Nummer 3 gesetzte Maria Scharapowa aus Russland mit 3:6, 6:2, 6:4. Die 23-jährige Asarenka verwandelte ihren zweiten Matchball und steht damit erstmals im Endspiel von Flushing Meadows.

Im Finale trifft die Nummer eins der Welt am Samstag auf Wimbledonsiegerin Serena Williams (USA/Nr. 4), die Paris-Finalistin Sara Errani (Italien/Nr. 10) beim 6:1, 6:2 keine Chance ließ. Williams greift nach ihrem vierten Titel in Flushing Meadows nach 1999, 2002 und 2008. Die Siegerin kassiert ein Preisgeld von 1,9 Million Dollar.

Den hohen Erwartungen wurde das Duell zwischen Scharapowa und Asarenka, das in Australien wegen der Stöhnerei der Beiden als Finale des akustischen Wahnsinns bezeichnet wurde, erst nach dem ersten Satz gerecht. Besonders die Weltranglistenerste enttäuschte im Auftaktdurchgang und lag schnell mit 1:5 zurück. Bezeichnend, dass sie Scharapowa die Breaks jeweils mit Doppelfehlern schenkte.

Nach 40 Minuten verwandelte Scharapowa ihren ersten Satzball mit ihrem dritten Ass. Danach steigerte sich Asarenka und glich aus. Die Entscheidung fiel, als Asarenka im dritten Satz Scharapowa den Aufschlag zum Matchgewinn abnahm und danach tanzte.

„Ich habe gekämpft bis zum Ende und wusste, dass es eng wird. Am Anfang hat sie mir kaum eine Chance gegeben, ins Spiel zu kommen. Ich hatte Mühe, meinen Rhythmus zu finden. Ich habe versucht, nicht auf den Spielstand zu schauen und habe alles gegeben „, sagte Asarenka nach dem Match.

Unabhängig vom Ausgang des Finales wird Asarenka ihre Spitzenposition in der Weltrangliste behaupten. Scharapowa klettert trotz der Niederlage im neuen Ranking am Montag vom dritten auf den zweiten Platz. Sie verpasste ihr drittes Major-Finale in diesem Jahr. In Paris hatte sie ihren vierten Grand-Slam-Titel gefeiert. „Es ist frustrierend, aber so ist eben Tennis“, sagte die 25-jährige Scharapowa nach der Niederlage.