Sotschi. Eine Bespitzelung von Hotelgästen in Sotschi, worüber einige westliche Medien berichten, gibt es nicht, teilte der für die Olympischen Spiele zuständige russische Vize-Premier Dmitri Kosak am Sonntag im russischen TV-Sender „Erster Kanal“ mit.

„Man muss eine sehr reiche Phantasie haben, um sich so etwas auszudenken“, so Kosak. „Davon kann keine Rede sein. Dies ist gesetzlich verboten. Natürlich gibt es keine Videoüberwachung im privaten Bereich.“

„Russland ist ein modernes Land. Diese Geschichte ist absolut erfunden“, fügte er an.

Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat es Berichte in westlichen Medien gegeben, wonach der russische Inlandsgeheimdienst FSB Telefone der Gäste der Olympia-Stadt abhören will.

 

Man schrieb auch, dass zwei Überwachungs-Drohnen über den Sportstätten schweben werden und dass der FSB ein umfangreiches Überwachungsnetz in Sotschi geschaffen haben soll.