Moskau. In einer Botschaft hat die russische Staatsduma an die Parlamente der Welt appelliert, die Anstrengungen der Vereinten Nationen zur Friedensstiftung zu unterstützen und zur Verbreitung der olympischen Traditionen und Ideale beizutragen. Das russische Abgeordnetenhaus rief auf, alles zu tun um den olympischen „Waffenstillstand“ für den Zeitraum der Olympischen Winterspiele von Februar bis März 2014 zu sichern.

Die Tradition des Olympischen-Friedens sei als „eine der prägnantesten und symbolvollen Traditionen der Antike“ insbesondere in unseren Tagen von Bedeutung, da die Welt gerade jetzt mit nationalen, religiösen und zwischenstaatlichen Konflikten konfrontiert sei. Während der Olympischen Spiele dürfe es keinen Platz für Gewalt, Terror, Hass oder Feindseligkeiten geben, verlautete es.

Die Botschaft der Staatsduma war eindeutig: „Wenn die Ideale von Sport und Freundschaft die Menschenseelen und -Herzen auf allen Kontinenten begeistern, müssen die Kanonen schweigen.“

Der Ursprung des Olympischen Friedens liegt in der griechischen Antike: Zur Gewährleistung des sicheren Ablaufs der Olympischen Spiele sollten damals alle kriegerischen Auseinandersetzungen ruhen. Um den Gedanken des Olympischen Friedens zu erneuern, wurde im Jahre 2000 vom Internationalen Olympisches Komitee die Stiftung für den Olympischen Frieden gegründet.