Kevin Kuranyi kann wieder lachen, er schnuppert mit Dynamo Moskau an den Europa-Pokal-Plätzen.

Moskau. Der ehemalige deutsche Nationalstürmer Kevin Kuranyi hat mit Dynamo Moskau die Negativserie von fünf sieglosen Spielen beendet. Beim Lokalrivalen Lokomotive Moskau gewann Dynamo mit 2:0. Kuranyi kam über 90 Minuten zum Einsatz erzielte aber kein Tor. Zenit vergrößert seinen Vorsprung in der Tabelle auf neun Punkte.

Die Tore für Dynamo Moskau erzielten Alexander Kokorin kurz vor der Halbzeitpause in der 43. Minute und der erst kurz zuvor eingewechselt frühere VFL Wolfsburg-Spieler Zvjezdan Misimovic mit einem Elfmeter in der 88. Minute. Dynamo liegt jetzt auf Rang fünf in der Tabelle nur noch einen Punkt hinter dem drittplatzierten Lokomotive Moskau. Damit hat das Team um das Ex-Bundesligatrio Kuranyi, Misimovic und Andrej Woronin weiter gute Chancen auf eine Qualifikation für den Europapokal.

Zenit St. Petersburg

Acht Spieltage vor dem Saisonfinale vergrößert Zenit St. Petersburg seinen Vorsprung auf neun Punkte vor dem Tabellen-Zweiten ZSKA Moskau. Zenit gewann bei Spartak Moskau mit 2:1 und ZSKA ließ zwei Punkte durch das 1:1 bei Kuban Krasnodar liegen.

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Der Torwart von Spartak und auch gleichzeitig der ukrainische Nationaltorhüter Andrej Dikan hatte sich bei dem Spiel gegen Zenit schwer verletzt und damit die Personalsorgen des Co-Gastgeberlands für die EM-Endrunde in Polen und der Ukraine weiter verstärkt. Dikan habe sich bei einem Zusammenprall im Spiel seines Vereins Spartak Moskau gegen Zenit St. Petersburg Knochenbrüche und eine Gehirnerschütterung zugezogen, teilte der Verein auf seiner Internetseite mit. Wie lange der 34-Jährige Dikan  ausfällt, war zunächst unklar.

Erst im Januar war der ukrainische Torhüter Alexander Rybka wegen Dopings für zwei Jahre gesperrt worden. Sotschi-2014.RU berichtete.

Neben dem sportlichen Erfolg gab es auch wieder Ärger mit den Zenit-Fans. Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax soll es Auseinandersetzung in der Moskauer Metro zwischen rivalisierenden Fußball-Fans gegeben haben. Es soll mehrere Verletzte gegeben haben und der U-Bahn Verkehr soll kurzzeitig unterbrochen gewesen sein. Die Krawalle sollen auf der Metro-Station „Universität“ in der Nähe des Luschniki-Stadions stattgefunden haben.

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Rund 100 Zenit-Anhänger sollen vor dem Spiel Fans von Spartak angegriffen haben. Die Auseinandersetzung soll zehn Minuten gedauert haben. Wie die Polizei mitteilte, wurden zwei Personen verhaftet.

Der ehemalige Bundesliga-Spieler von Hannover 96 Szabolcs Huszti kommt bei Zenit St. Petersburg auf keinen grünen Zweig. Der Trainer von Zenit Luciano Spalletti plant nicht mehr mit dem Ungarn. Der russischen Zeitung „Life Sports“ zufolge ist eine Rückkehr in die Bundesliga denkbar. Angeblich zeigt Mainz 05 Interesse. Der 28-Jährige Huszti spielte in der laufenden Saison erst vier Spiele für Zenit. Sein Vertrag in St. Petersburg endet im Juni 2013.

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