Die „Sport-Hochschule“ in Sotschi gewinnt entscheidend an nationaler - und internationaler Bedeutung.

Die „Sport-Hochschule“ in Sotschi gewinnt entscheidend an nationaler – und internationaler Bedeutung.

Moskau/Sotschi. Die Schöpfung der ersten „Internationalen Olympischen Universität“ (RIOU) in Sotschi fand besondere Aufmerksamkeit bei den Teilnehmern der Generalversammlung der Nationalen Olympischen Komitees in Moskau. Auf dieser Generalversammlung waren alle NOKs aus 203 Ländern der ganzen Welt vertreten.

Der neugewählte Präsident Russlands Wladimir Putin sagte auf der Generalversammlung in Moskau: „In den vergangenen Jahren hat unser Land einen bedeutenden Durchbruch in der Entwicklung des Sports gemacht. Wir haben neue Programme, darunter Programme für den Kinder- und Jugendsport. Weiterhin komplexe Systeme von Wettbewerben für alle Altersstufen und sozialen Gruppen. Wir arbeiten aktiv an einer Erneuerung der Sport-Infrastruktur und bieten eine moderne materiell-technische Basis. In Russland entstehen jährlich rund 5.000 neue Sportanlagen.“

Deshalb benötigt Russland viele neue qualifizierte Manager, deren Ausbildung bereits in Sotschi auf der russischen Internationalen Olympischen Universität (RIOU) begonnen hat. Ausbildungsprogramme, wie zum Beispiel: Aspekte der Schul-Sport Bildung, das Management von Sportanlagen, die Organisation von Wettbewerben, Sicherheit und Kommunikation im Sport werden an der RIOU bereits unterrichtet.

Die erste „Internationale Olympische Universität“, die sich auf die Bereiche Sport-Infrastruktur und Sportevents konzentriert, spielt im Sport Russlands eine entscheidende Schlüsselrolle. Konkret geht es dabei um die Bereiche: Tourismus, Sportanlagen und Sport-Großveranstaltungen und auch was ökologische Aspekte solcher Großveranstaltungen betreffen. Jetzt gibt es keine Zweifel mehr, unter den internationalen Sportverantwortlichen, dass die Absolventen der RIOU eine entscheidende Rolle im russischen und internationalen Sport verkörpern werden.

„Sport ist eine eigenständige und sehr wichtige Angelegenheit. Jeder sieht, wie in Russland große internationale Wettbewerbe ausgerichtet werden. Überall besteht aber ein gewisser Engpass an Experten – die eine echte Show organisieren können, die verstehen die Aufmerksamkeit der Gesellschaft zu gewinnen und alles zu organisieren wissen“, sagte auf der Generalversammlung in Moskau der Präsident des russischen Olympischen Komitees Alexander Schukow.

Neben der Ausbildung qualifizierte Sportmanager, wird die russische Internationale Olympische Universität auch bei der Lösung wichtiger sozialer Probleme helfen. „Die Ausbildung von Athleten, die ihre sportliche Laufbahn beendet haben, steht ganz oben auf der Agenda. Gemäß einer Vereinbarung zwischen RIOU und dem Olympischen Komitee von Russland wurde ein einzigartiges Hochschul-Programme entwickelt – eine Umschulung von ehemaligen Champions zu hochqualifizierten Managern.

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Dies wird den Spitzenathleten definitiv helfen, ihren rechtmäßigen Platz im Leben einzunehmen“, sagte Alexander Schukow weiterhin.´

Die Universität RIOU hat bereits Abkommen mit führenden Hochschulen Kanadas, Spaniens, Großbritanniens und Österreichs abgeschlossen. Hinzu kam jetzt, aus Anlass der Generalversammlung in Moskau, auch ein Abkommen mit dem Olympischen Komitee Brasiliens. Brasilien, wo im Jahr 2016 Olympische Sommerspiele stattfinden werden ist daran interessiert, die russische Erfahrung zu nutzen, sagte der Vertreter des Nationalen Olympischen Komitees Brasiliens Gustavo Arada.

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