Die Endrunde der 21. Fußball-Weltmeisterschaft findet 2018 in Russland statt.

Die Endrunde der 21. Fußball-Weltmeisterschaft findet 2018 in Russland statt.

Moskau. Die Endrunde der 21. Fußball-Weltmeisterschaft wird 2018 in Russland ausgetragen, außerdem findet der FIFA-Konföderationen-Pokal 2017 ebenfalls in Russland statt. Fast zwei Jahre nach der Vergabe der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018™ an Russland ist die positive Einstellung gegenüber dem Turnier bereits überall stark ausgeprägt. Russland rüstet sich für diese sportlichen Großereignisse.

Für die Fußball-WM 2018 in Russland waren laut Evaluation der FIFA basierend auf den Bewerbungsunterlagen 16 Stadien in 14 Städten als Austragungsorte vorgesehen. Für die Hauptstadt Moskau waren drei Stadien, für die anderen 13 Städte jeweils ein Stadion vorgesehen. Das Olympiastadion Luschniki und das Dynamo-Stadion in Moskau sowie das Zentralstadion in Jekaterinburg werden für die Weltmeisterschaft umgebaut, während die anderen Stadien neu errichtet werden sollten.

Laut dem Weltfußballverband FIFA soll jetzt die Anzahl der Austragungsorte von den ursprünglich geplanten 14 Städten auf zehn sowie die Anzahl der Stadien von 16 auf 12 reduzieren werden. Der Grund dafür sind die zu großen Distanzen zwischen den einzelnen Städten, wo gespielt werden soll.

Besonders der Austragungsort Saransk soll stark wackeln, dieses meldete die russische Zeitung „Wedomosti“. Feststehen dürften dagegen Moskau, St. Petersburg, Sotschi und Kasan. Das Eröffnungspiel und auch das Finale soll im rekonstruierten Moskauer Luschniki-Stadion ausgetragen werden.

Die Stadien in Sotschi, Kasan und St. Petersburg sind bereits in Bau. Der Baubeginn für die anderen Stadien, die Austragungsort werden, soll in den Jahren 2013 und 2014 sein. Die Kosten für alle Stadien werden auf rund drei Milliarden Euro beziffert, nach Angaben des Workshops „How to make money with Qatar and Russia“, welcher Anfang September in München stattfand. Für die Infrastruktur von Russland stellt die WM 2018 eine große Herausforderung dar. So wurde zuletzt eine Infrastruktur-Investitionssumme von rund 35 Milliarden Euro in mehreren russischen Zeitungen genannt.

Ausländische Unternehmen stehen bereits „Gewehr bei Fuß“ und warten auf lukrative Aufträge. Die größten Chancen auf einen Auftrag für diese Unternehmen dürften im Bereich von privaten Infrastrukturprojekten, wie bei Hotels oder im Wohnungsbau liegen. Bei den Stadienbauten dürften dagegen weniger Möglichkeiten bestehen, da diese zum größten Teil von russischen Unternehmen realisiert werden sollen.

sotschi-2014.Ru