Moskau. Langsam erwacht der russische Fußball auch wieder aus seinem Winterschlaf. Nächste Woche finden gleich zwei Europapokal-Spiele in Moskau statt und ein Spiel in St. Petersburg. Die Woche darauf ein weiteres Europapokal-Spiel in Moskau. Das die drei Spiele im Moskauer Luschniki-Stadion stattfinden ist der extremen Kälte in Russland geschuldet.

Den Auftakt macht am Dienstag dem 14. Februar Rubin Kasan mit seinem Europa-League-Spiel gegen den griechischen Verein Olympiakos Piräus, im Moskauer Luschniki-Stadion auf Kunstrasen. Am gleichen Tag spielt in St. Petersburg im Petrowski-Stadion der einheimische Zenit-Verein in der Champions-League gegen Benfica Lissabon aus Portugal.

Als nächstes ist dann Lokomotive Moskau an der Reihe, welches sein Hinspiel in der K.o.-Runde der Europa League gegen den spanischen Verein Athletic Bilbao am Donnerstag den 16. Februar ebenfalls im Luschniki-Park austragen wird.

Das Luschniki-Stadion ist eigentlich die Heimat von Spartak Moskau und in der Champions League auch Spielstätte von ZSKA Moskau. ZSKA Moskau empfängt dann auch am 21. Februar zum Champions-League-Match den Favoriten Real Madrid im Luschniki-Stadion.

Der Stadionwechsel wurde für Lokomotive notwendig, weil der Rasen im Lokomotive-Stadion durch anhaltenden starken Frost sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde. In Kasan ist es der gleiche Fall. In der nächsten Woche sollen in Moskau sogar Temperaturen von bis zu minus 22 Grad gemessen werden. Ob da die anstehenden Europapokal-Partien überhaupt ausgetragen werden, ist noch eine Frage. Entsprechend den UEFA-Regeln werden ab minus 15 Grad Spiele nicht angepfiffen. Damit könnte eine Spielverlegung drohen.

„Es ist so kalt hier, da ist es besser auf Kunstrasen zu spielen“, sagte Lokomotive-Präsidentin Olga Smorodskaja. Die Luschniki-Arena, das Olympiastadion von 1980, wird damit Schauplatz von drei Europapokal-Spielen innerhalb von acht Tagen.

Heute meldete auch Zenit St. Petersburg auf seiner Internetseite, dass der Vertrag mit dem italienischen Cheftrainer Luciano Spalletti bis 2015 verlängert wurde. Das ist wenigstens einmal wieder eine gute Nachricht für Zenit, nachdem sich Danny so schwer im Trainingslager verletzt hatte. Ab sofort soll der Italiener sich auch noch um Spielertransfers kümmern. Journalisten wählten Spalletti auch zum Trainer des Jahres in Russland.

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Seit Dannys schwerer Verletzung will Zenit den Serben Milos Krasic von Juventus Turin verpflichten. Doch dessen hohes Gehalt in Turin könnte ein echter Stolperstein werden. Das Netto-Jahresgehalt des Mittelfeldspielers in Turin soll sich auf 1,8 Millionen Euro beziffern. Dieses Gehalt ist deutlich höher als das, was Zenit ihm zu zahlen bereit ist.

Dass Zenit auf der Suche nach einem Ersatz für Danny ist, macht auch das Interesse an Miroslav Stoch vom türkischen Verein Fenerbahce Istanbul deutlich. Die Türken sollen laut der „Hürriyet“ 25 Millionen Euro für den slowakischen Nationalspieler fordern, Zenit hat zuletzt offenbar 15 Millionen Euro geboten.

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