Moskau. Als erste Konsequenz aus dem peinlichen Abschneiden der russischen Eishockey-Nationalmannschaft bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi hat sich der Verband erwartungsgemäß von Trainer Sinetula Biljaletdinow getrennt.

Der Vertrag mit dem 58-jährigen Coach werde nicht verlängert, sagte ein Verbandssprecher in Moskau. Bis zum 10. März werde ein Nachfolger ernannt, der die Mannschaft bei der Eishockey-Weltmeisterschaft im Mai in Weißrussland betreue, sagte er der Agentur Interfax zufolge. Die Mannschaft mit Stars wie NHL-Profi Alexander Owetschkin war in Sotschi überraschend im Viertelfinale gegen Finnland (1:3) ausgeschieden. Biljaletdinow hatte die Sbornaja 2011 übernommen.

In einem ersten Statement nach seiner Entlassung sagte Biljaletdinow: „Es ist die richtige Lösung, wenn die Mannschaft jetzt einen anderen Trainer bekommt. Ich konnte meiner Aufgabe nicht gerecht werden. Es muss jetzt eine genaue Analyse gemacht werden und wenn der neue Trainer Informationen von mir benötigt, bin ich gern bereit alle Informationen zu liefern.“