Shinzo Abe, Viktor Janukowitsch und Tomislav Nikolic reisenzu Olympischen Spielen nach Sotschi.

Shinzo Abe, Viktor Janukowitsch und Tomislav Nikolic reisenzu Olympischen Spielen nach Sotschi.

Moskau. Japans Premier Shinzo Abe hat seine Hoffnung auf ein produktives Treffen mit Russlands Präsident Wladimir Putin während seines Besuchs zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Sotschi geäußert.

„Am 8. Februar werde ich mit Präsident Putin zusammentreffen“, sagte er in einer Sitzung des Haushaltsausschusses des japanischen Parlaments. „Ich möchte, dass mein Besuch zur Eröffnung der Spiele die auf Vertrauen beruhenden persönlichen Beziehungen mit Präsident Putin festigt. Ich rechne damit, dass die allgemeine Verbesserung der bilateralen Beziehungen die Verhandlungen über einen Friedensvertrag fördern wird.“

 

Letzten Freitag hatte in Tokio die erste Runde der Konsultationen zum Problem eines japanisch-russischen Friedensvertrags auf der Ebene der Vizeaußenminister stattgefunden. Voraussichtlich im Herbst soll ein Japan-Besuch des russischen Präsidenten stattfinden.

Ukrainischer Präsident kommt nach Sotschi

Ungeachtet der komplizierten Lage im eigenen Land plant der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch eine Reise zu den Olympischen Winterspielen nach Sotschi. Das teilte der amtierende Außenminister Leonid Koschara am Montag in Kiew mit. Zu den Besuchsterminen machte Koschara keine Angaben.

Serbiens Präsident kommt nach Sotschi

Serbiens Präsident Tomislav Nikolic reist nach Angaben seines Pressedienstes zur Eröffnung der Olympischen Winterspiele nach Sotschi.

„Mit meiner Präsenz in Sotschi möchte ich den Frieden in der ganzen Welt unterstützen, was die Olympischen Spiele denn auch symbolisieren“, sagte Nikolic am Montag in Belgrad bei einem Treffen mit dem russischen Botschafter Alexander Tschepurin. „Ich möchte auch den Kampf aller, vor allem Russlands, gegen den Terrorismus fördern, der wohl das größte Übel der Menschheit von heute ist“, wurde der Staatschef vom Pressedienst zitiert.

 

Während seines Besuchs im Schwarzmeerkurort wird Nikolic unter anderem mit „führenden Repräsentanten befreundeter Länder“ zusammentreffen.