Sotschi und die gesamt Welt werden nicht nur die teuersten Winterspiele aller Zeiten erleben, sondern auch die Besten!

Sotschi und die gesamt Welt werden nicht nur die teuersten Winterspiele aller Zeiten erleben, sondern auch die Besten!

Sotschi. Vom 7. bis 21. Februar 2014 werden die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi stattfinden. Geld ist für dieses Prestigeereignis Russlands nur Nebensache, so deuten es jedenfalls die nackten Zahlen. Aber wofür werden die Milliarden ausgegeben? Einige Medien verstreuen im Vorfeld von Olympia 2014 unnötige Panikmache. sotschi-2014.RU gibt hier einen Überblick über den momentanen Stand der Infrastrukturmaßnahmen, der Kosten in Sotschi und über Hintergründe.

Welche Olympischen Spiele der Moderne haben nicht die ursprünglich kalkulierten Kosten in der Realität überstiegen? Keine! Die Olympischen Spiele 2012 in London waren fast viermal so teuer wie veranschlagt. In der Bewerbung um die Olympischen Spiele in London von 2005 waren ursprünglich einmal 2,4 Milliarden Pfund genannt. Mittlerweile lag der Etat bei 9,3 Milliarden Pfund. Dabei musste in London nicht komplett eine neue Infrastruktur aufgebaut werden – aber in Sotschi. Wovon nach den Olympischen Spielen 2014 nicht nur die Bevölkerung in und um Sotschi profitieren wird, sondern alle Menschen in Russland und auch im Ausland. Sotschi wird eines der besten und modernsten Urlaubsziele in Europa sein. Außerdem wird Südrußland auch zu einem innovativen Wirtschaftszentrum ausgebaut. Womit Russland, im weltweiten Vergleich, eine ganz neue Rolle und eine herausragende Position in Wissenschaft, Forschung und Entwicklung einnehmen wird.

Als Sotschi im Jahr 2007 den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2014 erhielt, wurden die Kosten für Olympia in der Schwarzmeerstadt mit rund 8 Milliarden Euro auch zu gering veranschlagt. Mit derzeitigem Stand wird das Großereignis geschätzte 38 Milliarden Euro verschlingen, Sotschi wird damit zu den teuersten Olympischen Spielen aller Zeiten, dieses ist aber auch logisch und erklärbar. Bisher sind bereits rund 28 Milliarden Euro investiert worden. 24,5 Milliarden Euro der Gesamtkosten tragen private Investoren und Unternehmen, dieses sind fast 65 Prozent. Nur die restlichen 35 Prozent kommen dabei aus der Staatsschatulle.

Grund für diese enorme Verteuerung ist, dass fast die gesamte Infrastruktur der knapp 350.000-Einwohnerstadt erneuert werden musste. Sotschi war bisher ein kleinerer verträumter Badeort, wo die gesamte Infrastruktur stark vernachlässigt wurde. Vize-Ministerpräsident, Dmitri Kosak, dessen wichtigste Aufgabe die Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi ist, legte in einem Bericht Zahlen vor, dass die Kosten für die Errichtung einer neuen Verkehrsinfrastruktur in Sotschi und Umgebung rund 66 Prozent der Gesamtkosten verschlingen wird. Der Bau der olympischen Sportanlagen soll nur rund fünf Milliarden Euro kosten.

Sportanlagen im absoluten Zeitplan  

Diese Sportstätten sind größtenteils bereits fertiggestellt und haben teilweise auch schon ihre ersten Generalproben bestanden. Aus dem ehemaligen Badeort ist heute ein modernes Skiressort geworden, mit modernsten Sportstätten, komfortablen Hotels und vielen Skiliften. In 2.300 Meter Höhe stehen sogar kostenlose WLAN-Netze zur Verfügung.

Im Olympia-Park in Sotschi sind fast alle Arenen, außer dem „Fisht“-Stadion wo die Eröffnung- und  Abschlusszeremonie stattfinden wird, bereits fertiggestellt und übergeben worden. Die meisten Hallen wurden auch bereits von russischen und ausländischen Athleten getestet. So fanden das Finale des Eiskunstlauf-Grand-Prix, die russische Meisterschaft im Mehrkampf der Eisschnellläufer und die russische Meisterschaft im Eiskunstlaufen dort statt. Auch die russische Meisterschaft im Shorttrack wurde dort ausgetragen. Vom 1. bis 3. Februar wurde ein Eiskunstlauf-Weltcup ausgerichtet.

Im Olympia-Park gibt es zwei Eishockeyarenen – der Große und der Kleine Palast. Im April findet der erste internationale Wettbewerb dort statt: die Eishockey-WM der Junioren. In der Curlinghalle gab es noch keine Testwettbewerbe. Wie die staatliche Baufirma „Olympstroj“ der russischen Sportnachrichtenagentur R-Sport zusicherte, ist die Arena bereits fertig. Vom 16. bis 23. Februar finden hier die Behinderten-WM und anschließend ein Junioren-Wettbewerb statt.

Das Olympiastadion „Fisht“ soll im Herbst 2013 fertig gestellt werden. An den Außenanlagen im Olympia-Park sind noch einige Schönheitsarbeiten notwendig – die Zufahrtstraßen sind bereits asphaltiert es müssen aber bis zum Herbst noch mehr als 27.000 Bäume und Büsche gepflanzt werden.

 

In den Bergen nahe Krasnaja Poljana (Schöne Lichtung), wo die olympischen Freiluftwettbewerbe stattfinden werden, wurden die Sportanlagen ebenfalls bereits für Testwettbewerbe genutzt. Diese Sportstätten sollen nicht gleichzeitig, sondern getrennt in Betrieb genommen werden. Diese Sportstätten sind bereits fertig gestellt, doch die Zufahrtsstraßen und Zuschauertribünen müssen noch gebaut werden. In diesem Monat finden hier noch Weltcuprennen im Bob, Skeleton und Rodeln statt. Im März wird hier ein Biathlon-Weltcup ausgetragen.

Seit mehreren Jahren sieht Sotschi aus wie eine große Baustelle. Obwohl es noch verfrüht ist, von einem Ende der Bauarbeiten zu sprechen, ist der Großteil bereits fertig. Laut Vizepremier Dmitri Kosak werden in diesem Jahr weitere Verkehrsinfrastrukturobjekte und Hotels fertig gebaut. Alle Sportstätten und Objekte der Verkehrsinfrastruktur werden bis zu den Spielen rechtzeitig fertig sein, so der Vizepremier.

Verkehrschaos wird es nicht geben

Für Dmitri Kosak steht die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur ganz oben auf der Agenda. Bis Mitte dieses Jahres soll der Verkehr im neuen Straßennetz um das 2,7-Fache schneller fließen. Die neue Autobahn soll die Stadt und die Wintersportorte in den Bergen verbinden. Zu der Autobahn gehören sieben Kreuze – hier wurden bereits vier Kreuze in Betrieb genommen. Anfang Januar wurden die ersten 5,7 Kilometer der Strecke in Betrieb genommen. Die Autobahn soll bis Ende des Jahres komplett fertig gebaut sein.

Auch Österreich liefert hierfür einen entscheidenden Baustein, so haben österreichische Verkehrsplaner ein neues Busnetz für Sotschi entwickelt, vor allem für das Zentrum, wo das größte Verkehrsnetz entstehen wird. Alle Busse verkehren nach einem elektronischen Fahrplan – Fußgänger haben Priorität. Bis Ende dieses Jahres soll das neue Verkehrsmodell einsatzbereit sein.

Zur Entlastung des Straßenverkehrs dienen Nahverkehrszüge. Die örtlichen Behörden stimmen mit der Russischen Eisenbahn (RZD) und anderen Unternehmen die Preise ab. Im Stadtgebiet sollen moderne Elektrozüge zum Einsatz kommen. Mit Bussen und Linientaxis werden Passagiere zu Bahnstationen gebracht, wo sie umsteigen, um mit dem Zug zu ihrem Zielort zu fahren.

Laut der Stadtverwaltung von Sotschi handelt es sich um das erste Projekt dieser Art in Russland. Der Start ist für 2013 geplant. Eine Bahnstrecke zwischen dem Hauptbahnhof in Sotschi und dem Flughafen in Adler wurde bereits errichtet. Die Flug- bzw. Fahrgäste können aus dem Zentrum von Sotschi mit dem „Aeroexpress“-Zug zum Flughafen fahren – stressfrei und ohne Staus.

Die Russische Eisenbahnen AG (RZD) baut in Sotschi insgesamt sechs Infrastrukturobjekte im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 2014. Das größte RZD-Projekt ist die 48 Kilometer lange kombinierte Auto- und Eisenbahn Adler – Alpika Service, die Adler, den Olympiapark und Krasnaja Poljana verbindet. Auf der Bahnstrecke können stündlich 8.500 und auf der Autobahn 11.500 Passagiere verkehren. Die Fahrt bis zur Endstation in den Bergen dauert etwa eine halbe Stunde. Die Strecke soll im April 2013 ihrer Bestimmung übergeben werden.

Auch sollen Wassertaxis den Verkehr in Sotschi entlasten. Geplant sind der Umbau des Hafens und die Errichtung von acht neuen Anlegestellen. Diese Arbeiten sollen planmäßig bis Ende 2013 abgeschlossen werden. Das Wassertaxi hält in allen Stadtbezirken. Man hofft, dass zunehmend mehr Schiffe an den Jachthäfen anlegen. Im Hafen, der 4.500 Fahrgäste täglich empfangen kann, werden Anlegestellen für 200 Jachten und eine Reparaturzone entstehen. Der Frachthafen im Imeretien-Flusstal soll nach dem Abschluss des Baus der Olympiastätten zu einem zweiten Hafen umgebaut werden.

 

Grünes Umweltkonzept für Sotschi

Sotschi wird auch im Umweltbereich von dieser kompletten Modernisierung profitieren, weil unter anderem neue Kanalisations- und Wasserleitungssysteme gebaut werden. Ein neues Wasserversorgungsnetz, mit einer Länge von 74 Kilometern wird komplett neu errichtet. Im Stadtzentrum und im Wintersportort Krasnaja Poljana wurden neue Kanalisationssysteme gebaut. Bereits in diesem Jahr sollen sie ihre geplante Leistung erreichen.

Auch eine Lösung zum Thema Müllentsorgung wurde gefunden. In Sotschi gab es bisher zwei große Mülldeponien – in Adler und im Dorf Loo. Jahrzehntelang schadeten die Deponien der Umwelt: Neben den Schlammströmen verpesteten die Müllverbrennungen im Sommer die Luft. Jetzt wurde die Mülldeponie in Adler geschlossen, in Loo teilweise.

Nach Protesten der Einwohner mussten die Behörden ihre Pläne für den Bau einer neuen Mülldeponie vergessen. (Auch in Russland haben die Bürger ein entscheidendes Veto!) Müll, der nicht verarbeitet werden kann, muss nun aus Sotschi gebracht werden.

 

Auch neue Hotels mussten errichtet werden

Auch die veraltete Hotelkapazität stellte eine große Herausforderung dar. Es wurden und werden mehr als 41.000 Hotelzimmer neu bzw. umgebaut, darunter mehr als 2.900 Zimmer in Fünf-Sterne-Hotels, 9.600 in Vier-Sterne-Hotels, 21.700 in Drei-Sterne-Hotels und 5.700 in Zwei-Sterne-Hotels. Zu diesem Zweck mussten in Sotschi 46 Objekte neugebaut bzw. umgebaut werden. Mehr als 400 Hotels wurden inzwischen begutachtet. Bis Ende dieses Jahres werden nahezu 100 weitere Hotels entsprechende Zertifikate erhalten.

Zehn Ferienheime bzw. Sanatorien werden in Sotschi von Grund auf renoviert, 16 weitere werden umgebaut. In diesem Jahr werden sie wieder ihre Türen für die Gäste öffnen. Demnächst werden die Sanatorien „Solotoi Koloss“ und „Mys Widny“ sowie fünf neue Hotels in Rosa Chutor mit insgesamt 839 Zimmern eröffnet. Im vorigen Jahr wurden das Drei-Sterne-Hotel „Park Inn“ und das Fünf-Sterne-Hotel „Radisson Blue“ eingeweiht.

Neben Hotels werden auch Wohnhäuser für die Mitarbeiter und Volontäre der Olympischen Spiele errichtet. Nach den Spielen werden sie der Stadt Sotschi überlassen.

Gastfreundschaft wird in Sotschi großgeschrieben

 

Sotschi wird einen riesigen Touristenstrom bewältigen müssen. Etwas ganz Besonderes ist die so genannte „neue Zone der internationalen Gastfreundschaft“ in Sotschi, die sich auf drei Kreise (Adler, Chosta, Zentrum) erstreckt. Dort entspricht alles internationalen Anforderungen: von den Wohnhäusern bis zu Informationsständen und Terminals für Gäste aus dem Ausland.

Die Behörden forderten die Immobilienbesitzer in dieser Zone auf, ihre Häuser nach einem einheitlichen architektonischen Stil umzubauen. Für jedes Haus wurde ein spezielles Design entwickelt.

Bis zu den Olympischen Spielen sollen 8.000 Bauten diesem Stil angepasst werden. Ein Drittel davon wurde bereits umgebaut.

Eine weitere Initiative der Behörden wird zurzeit umgesetzt: Für die Olympia-Gäste sollen insgesamt 30 englischsprachige Informationsstände aufgestellt werden. Jedes Terminal hat einen interaktiven Stadtplan mit Hinweisen zu Cafes, Shops und Sehenswürdigkeiten. Zudem geben die Infoterminals Auskunft über Adressen und Telefonnummern von städtischen Organisationen. Zwei Infoterminals wurden bereits in Krasnaja Poljana und im Flughafen aufgestellt.

Bis zu den Olympischen Spielen sollen insgesamt 80 Kilometer neue Fußgängerwege entstehen. Dieses Projekt wurde auch von österreichischen Architekten konzipiert. Bis Dezember 2013 soll es umgesetzt werden. Die ersten Fußgängerzonen mit Bänken, Mülleimern, speziell gestalteten Wegweisern und praktisch gelegenen Parkplätzen werden in Krasnaja Poljana eingerichtet.

Barrierefreiheit in Sotschi

Am 7. März 2014 beginnen in Sotschi die 11. Winter-Paralympics. Ein interaktives Internetprojekt hat bereits seine Pforten geöffnet. Auf dieser Website haben freiwillige Helfer zusammen mit Internetnutzern eine Übersicht barrierefreier Sportstätten und Gebäude geschaffen. Dieses erleichtert Menschen mit Behinderung, die Suche nach angemessenen Sportstätten oder anderer öffentlicher Einrichtungen in ihrer Nähe.

Der Park im Zentrum Sotschis bietet den Besuchern die Gelegenheit, prominente Paralympische Athleten kennenzulernen und sich selbst an Paralympischen Disziplinen zu versuchen, darunter Sledge-Eishockey, Rollstuhlcurling, Biathlon und Basketball.

Für Schulkinder fanden bereits im „Equal Opportunities Park” Informationsveranstaltungen über die Paralympischen Spiele statt, als Teil des Sotschi 2014 „Paralympic Education School Program“.

Schon vor längerer Zeit hatten die Behörden versichert, dass die Infrastruktur des Flughafens und von Krasnaja Poljana für die Paralympics-Sportler behindertengerecht gestaltet wurde.

Behinderte können mittlerweile viele städtische Einrichtungen problemlos besuchen, darunter Schulen, Kindergärten, Museen, Theater, Krankenhäuser, Banken, Hotels, Sanatorien, Restaurants, Cafés und Postämter. Viele Ampeln sind inzwischen mit Spezialknöpfen und viele Häuser mit Sondereingängen für Behinderte ausgestattet.

Terrorismusgefahr ist gegeben

Sotschi liegt in einer politisch gefährdeten Region nahe den Grenzen zu Georgien und Abchasien. Russland betrachtet seit einiger Zeit mit Sorge die radikalen Islamisten, die für ein von Moskau unabhängiges „Emirat“ zwischen dem Berg Elbrus und dem Kaspischen Meer kämpfen. Die Sicherheitsvorkehrungen waren deshalb schon bei den Sportveranstaltungen im letzten Winter immens: „Ich habe noch nie an einem Rennen teilgenommen, bei dem es so viele Sicherheitskräfte und Kontrollstellen gab“, sagte der amerikanische Skilangläufer Noah Hoffman.

Da sich der Terror in den vergangenen Jahren auf den Nordkaukasus konzentrierte und es kaum mehr Anschläge auf russischem Boden gab, zeigen sich die Organisatoren auch hier nach außen hin entspannt. Dennoch gingen russische Spezialeinheiten im vergangenen Jahr nur wenige Hundert Kilometer entfernt gegen mutmaßliche Rebellen vor und töteten nach offiziellen Angaben 49 von ihnen. Putin sagte, es sei eine Frage der Ehre, dass die Winterspiele „normal, professionell und festlich“, verliefen.

Korruption in Sotschi?

 

Ja – es gibt Korruptionsfälle. Aber ganz ehrlich – wem wundert dieses wirklich in Russland? Doch nur ewigen „Nörglern“, die vielleicht noch nie in Russland waren und die wahren Gegebenheiten im flächenmäßig größten Land der Welt nicht kennen. Es ist doch keine neue Nachricht, dass es in Russland Korruption gibt. Andere Länder kämpfen dafür mit einer „Lobby Mafia“. Und zum Beispiel: Korruption bei der Fifa? Das gibt es doch auch nicht, laut Fifa-Präsident Joseph Blatter.?

Die Korruption in Russland lässt sich besiegen, wenn der Antikorruptionskampf zu einer gesamtnationalen Angelegenheit wird, schrieb Präsident Wladimir Putin in einem Artikel der Tageszeitung „Kommersant“. Zugleich warnt Putin vor der Versuchung, die Korruption mit Hilfe von Massenrepressalien bekämpfen zu wollen. „Der Antikorruptionskampf muss zu einer echten gesamtnationalen Angelegenheit und nicht zu einem Gegenstand von politischen Spekulationen, von Populismus und primitiven Lösungen werden.“

Fazit

 

Die Organisatoren der XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi springen durch alle Reifen, bauen alle benötigten Sportarenen von Grund auf neu, erneuern die gesamte Infrastruktur und müssen sich dann auch noch mit dem gesamten verrückten Ärger, den Gegner dieser Winterspiele verbreiten, beschäftigen?

Nun, für die Organisatoren der Winterspiele 2014 in Sotschi sieht es sehr gut aus, in finanzieller Hinsicht, Dank einer Schiffsladung von in- und ausländischen Partnerschaften. Die Organisatoren haben bereits einen Gesamttopf von mehreren Milliarden von in- und ausländischen Sponsoren erhalten. Dieses stellt bereits jetzt einen neuen olympischen Rekord da. Es wird aber auch noch beabsichtigt, sich weitere Transaktionen im Wert von weiteren Millionen zu sichern. Dieses würde bedeuten, dass ein Überschuss von mehr als 300 Millionen US-Dollar erwirtschaftet wurde. Nicht schlecht, nicht wahr?

Auch wenn die globale Wirtschaft unberechenbar und hart ist, benötigen die Organisatoren der XXII. Winterspiele in Sotschi nicht irgendwelche Hilfe von der russischen Regierung. „Wir sind wirklich zuversichtlich, dass wir kein zusätzliches Geld vom Staat beantragen“, sagte Dmitri Tschernyschenko. Weiterhin betonte er: „Es ist eine Verpflichtung des Staates, an den Spielen sich als Co-Investoren zu beteiligen, aber mein Ziel ist es, Geld als Gewinn zu erwirtschaften.“

60 Prozent dieser Gewinne sollen in sportliche Entwicklungen in Russland fließen, der Rest soll an das Nationale Olympische Komitee und das Internationale Olympische Komitee überwiesen werden.