Tschaikowski. Wolfgang Loitzl aus Österreich gewann beide Continentalcups auf der neuen Schanzenanlage im russischen Tschaikowski. Die Skispringer aus Russland präsentierten sich aber auch in einer hervorragenden Sommer-Form: Am Samstag landete Alexej Romaschow auf Platz zwei, heute einen Tag später belegte Denis Kornilow den gleichen Platz.

Insgesamt 49 Ski-Weitenjäger nahmen die Reise ins russische Tschaikowski in Angriff und erlebten mit zwei Continentalcup-Springen den ersten internationalen Wettkampf auf der neuen Schanzenanlage. Sowohl Athleten als auch Verantwortliche aller Verbände zeigten sich äußerst beeindruckt von der neuen Wettkampfstätte, die auch ein großes Hotel unweit der Schanze umfasst. Tschaikowski liegt im Südwesten der Region Perm, ungefähr 325 km von deren Hauptstadt Perm entfernt.

Wolfgang Loitzl konnte am Samstag den ersten von diesen beiden Wettkämpfen im Continentalcup mit Weiten von 124 und 122,5 Metern und insgesamt 222,7 Punkte für sich entscheiden. Er verwies den jungen russischen Skispringer Alexej Romaschow (117,5 und 125,5 m; 212,9 P.) auf einen ausgezeichneten zweiten Platz. Dritter wurde mit Stefan Hayböck (117 und 123 m; 207 P.) ein weiterer Österreicher.

Das gute russische Mannschaftsergebnis vervollständigten Anton Kalinitschenko und Dimitrij Ipatow auf den Plätzen neun und zehn. Auch Denis Kornilow platzierte sich mit Platz 13 noch unter den Top-15. Nicht ganz so gut lief es für die deutsche Mannschaft am ersten Tag, die mit dem sechsplatzierten Karl Geiger nur einen Athleten in den Top-Ten platzieren konnte.

Loitzl gewinnt auch das zweite Skispringen

Heute am Sonntag gewann dann Wolfgang Loitzl auch das zweite Springen. Mit Weiten von 128,5 und 132,5 Metern erzielte der Österreicher 251,3 Punkte und platziert sich vor Denis Kornilow (130,5 und 126,5 m; 244,6 P.) und dem Deutschen Karl Geiger (242,8 P.), der 127,5 und 133,5 Meter weit sprang.

Die sportliche Bilanz für die russischen Springer sah heute in Tschaikowski nach dem ersten Durchgang sogar noch besser aus. Zu diesem Zeitpunkt führten zwei russische Athleten – Alexej Romaschow und Denis Kornilow belegten nach dem ersten Durchgang die beiden ersten Plätze. Loitzl konnte sich mit einem starken zweiten Sprung allerdings noch an beide vorbeispringen. Romaschow fiel noch auf Platz sieben zurück. Der Deutsche Karl Geiger steigerte sich dagegen von sechs auf drei.

Dimitrij Ipatow und Anton Kalinitschenko belegten am Sonntag die Plätze 12 und 18.

Deutlich steigern zum Vortag konnte sich dagegen das DSV-Team: Neben Geiger konnten auch Stephan Leyhe (6.), Felix Schoft (14.), Marinus Kraus (21.), Florian Menz (29.) und Daniel Wenig (30.) wertvolle Punkte sammeln, damit waren alle Athleten im Finaldurchgang vertreten.

Weiter geht es im Programm des Continentalcups bereits am kommenden Wochenende. In Klingenthal stehen die letzten beiden Wettbewerbe der Serie auf dem Programm, bevor Anfang Oktober an selber Stelle die Weltelite im Sommer-Grand-Prix die Wettbewerbsphase abschließt.

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