Charr blutüberströmt und uneinsichtig!

Hamburg. Manuel Charr will sich mit seiner Niederlage gegen Vitali Klitschko im WM- Schwergewichtskampf am Samstag einfach nicht abfinden. Das Management von Charr hat jetzt offiziell Protest gegen das Urteil des Ringrichters eingelegt. Charr hatte durch technischen K.o. in der vierten Runde auf Grund eines klaffenden und stark blutenden Cuts verloren.

Schon im Ring hatte sich Manuel Charr nicht mit der Niederlage gegen Vitali Klitschko abfinden können und lautstark protestiert und seinen Gegner zum Weitermachen aufgefordert. Auf der anschließenden Pressekonferenz setzte er dieses Szenarium fort. Jetzt hat sein Boxstall offiziell Protest gegen das Urteil des Ringrichters Guido Cavalleri, den Kampf abzubrechen, eingelegt.

„Der Protest ist durch einen eindeutigen und unstrittigen Regelverstoß begründet. Im offiziellen Rules-Meeting am Tag vor dem Kampf wurde im Beisein beider Teams verabschiedet, dass der Ringrichter im Falle einer Verletzung den betreffenden Boxer in die nächstgelegene Ecke zu einem der beiden Ringärzte zu führen hat“, erklärte Pit Gleim, Geschäftsführer der Diamondboy Promotion die Charr betreut. Er fügte an, dass in den TV-Aufzeichnungen eindeutig zu sehen sei, dass Charr bei der Unterbrechung viel näher an der eigenen Ecke war, aber in die Ecke Klitschkos zur Untersuchung geführt wurde.

Die Chancen auf einen erfolgreichen Protest sind äußerst gering. Thomas Pütz, Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer (BDB), hatte schon unmittelbar nach dem WM-Fight erklärt, dass dies keine Regelverletzung gewesen sei.

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