Moskau. In den Qualifikationsspielen für die Gruppenphase der Europa League gewannen beide russischen Premier Liga Vertreter ihre Spiele. Anschi Machatschkala bezwang den niederländischen Verein AZ Alkmaar mit 1:0 (0:0). ZSKA Moskau gewann mit dem gleichen Ergebnis in Schweden beim AIK Solna.

Anschi Machatschkala muss ein bisschen bangen um in die Gruppenphase der Europa League einzuziehen. Gegen AZ Alkmaar kam das Team des niederländischen Trainers Guus Hiddink in Ramenskoje nahe der russischen Hauptstadt Moskau nur zu einem knappen 1:0 (0:0) Erfolg. Das Tor erzielte der Ivorer Traoré in der 51. Minute.

Es ist aber bemerkenswert, dass die Spieler von Anschi im fünften Europa-League Spiel bereits zum fünften Mal ihr Tor sauber hielten und den fünften Sieg feiern konnten. So bringt der Verein aus der russischen Teilrepublik Dagestan in der UEFA-Jahreswertung auch viele Punkte für Russland. Leider war das Lokomotive-Stadion in Ramskoje nur sehr spärlich besetzt. Anschi darf nach einer UEFA-Entscheidung seine Heimspiele in der Europa League nicht in Machatschkala austragen – sotschi-2014.ru berichtete bereits darüber.

ZSKA fast sich in der nächsten Phase der Europa League

ZSKA Moskau kann dagegen bereits ziemlich sicher für die Gruppenphase der Europa League planen. Mit dem 1:0-Auswärtserfolg hat Moskau eine ideale Ausgangsposition für das Rückspiel in Moskau. AIK Solna war in der ersten Hälfte das überlegenere Team, aber gefährliche Momente schaffte der Armeeclub aus Moskau. Nach der Pause nahmen die Moskauer auch das Spiel unter ihre Kontrolle. Folgerichtig fiel in der 61. Minute auch das 1:0 für ZSKA durch den Japaner Keisuke Honda.

Danach hatte ZSKA weiterhin bessere Chance auf das 2:0 als die Gastgeber zu einem Unentschieden, obwohl AIK stets gefährlich blieb und in der Verlängerung fast noch das 1:1 erzielt hätte.

ZSKA musste wegen Verletzung auf die beiden Stammkräfte Seydou Doumbia und Tomas Necid verzichten.

Damit stehen beide sich gestern im Einsatz befindlichen russischen Vertreter in der Europa League mit einem Bein in der Gruppenphase – nur falls noch jemand denkt: „Die russische Premier Liga ist nur zweite Klasse.“  Die Leistung von Dynamo Moskau am Mittwoch in Stuttgart, auch in Anbetracht iher derzeitigen Tabellensituation, ist ganz bestimmt nicht repräsentativ für die russische Liga.

sostchi-2014.ru