Die russischen Sportler mit einer Behinderung sind bereit für die Paralympics.

Die russischen Sportler mit einer Behinderung sind bereit für die Paralympics.

Moskau. Die XIV. Paralympischen Sommerspiele werden vom 29. August bis 9. September 2012 in London ausgetragen. Die Behinderten-Weltspiele sollen die größte Veranstaltung dieser Art werden, seit die Behinderten-Sportbewegung 1948 in Großbritannien ihren Ausgang genommen hatte. Gestern hat Russlands Präsident Wladimir Putin das russische Team zu den Paralympics 2012 verabschiedet.

4.200 Athletinnen und Athleten sind insgesamt für London angekündigt und wollen in 20 Sportarten ihre Kräfte messen. Die 2,5 Millionen Tickets sind nahezu ausverkauft bestätigt das Organisationskomitee. Gestern wurden 163 russische Paralympics-Sportler feierlich im Kreml vom russischen Präsidenten nach London verabschiedet. Erstmals fand diese Verabschiedung im Kreml statt, auch dieses drückt die Wichtigkeit der Paralympics 2012 für Russland aus.

Bei der Zeremonie sagte Wladimir Putin: „Der russische Staat wird auch weiterhin der Förderung des paralympischen Sports große Aufmerksamkeit widmen. Es komme auf die Schaffung der notwendigen Bedingungen an, die es Menschen mit Behinderung ermöglichen, Leistungssport zu treiben.“

„Über die Bedingungen beim Training kann man nicht klagen“, antwortete der Präsident des russischen Paralympics-Komitees, Wladimir Lukin, zugleich auch Menschenrechtsbeauftragter von Russland.

„So etwas von Ihnen zu hören, ist besonders angenehm, denn sonst beschweren sie sich ständig über irgendetwas“, erwiderte Putin lächelnd.

Die bevorstehenden Wettkämpfe in London, dürften alles andere als einfach für unsere Sportler werden, führte Putin weiter aus. Sie versprechen eine harte Konkurrenz. Die russische Mannschaft weise stabil gute Resultate auf: Bei den Paralympics in Peking 2008 hätte fast jeder zweite russische Teilnehmer einen der vorderen Ränge belegt. Russische Sportler werden in 12 der 20 Sportarten an den Start gehen.

Die russischen Paralympics-Sportler versicherten dem Präsidenten ihre kämpferische Einstellung. Sie seien entschlossen, gleichermaßen hohe sportliche Resultate zu erzielen, wie dies die Nationalmannschaft vor kurzem bei den Olympischen Sommerspielen 2012 in London gezeigt hatte.

Putin zufolge sind für die Paralympicssieger die gleichen Prämien vorgesehen wie für die russischen Medaillengewinner der Olympischen Sommerspiele 2012.

Bei dieser Verabschiedungszeremonie waren über 270 Personen anwesend, darunter 163 Sportler, über 40 Sportmediziner und Gebärdensprachdolmetscher sowie die Trainer.

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