Sotschi. Am 14. und 15. Juli wurde innerhalb des Continentalcups erstmals auf der großen Olympia-Schanze von 2014 in Sotschi ein internationaler Skisprungwettkampf ausgetragen. Alle Olympiaschanzen in Sotschi wurden mit der modernsten Anlaufspur der Welt ausgestattet – eine Kombination aus Keramik- und Eisspur. Dieses macht die Schanzen in Sotschi vom Wetter entscheidend unabhängiger.

Der im kleinen Dorf Esto-Sadok in der Bergregion Krasnaja Poljana oberhalb von Sotschi sich befindende Olympia-Schanzenkomplex hat am letzten Wochenende seine erste Feuertaufe erfolgreich bestanden. Viele Größen aus der aktuellen Skisprungszene waren am Start, darunter auch der vierfache Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz und der deutsche Weltmeister Martin Schmitt. Nach dem zweitägigen Wettkampf waren sich alle Sportler und Verantwortlichen einig – da wurde eine hervorragende Schanze gebaut.

Die deutschen Unternehmen: Brandes Technik GmbH Scharfenstein, Elektroanlagen Frölich aus Sosa, Klempnerei Polusik aus Aue und die Kölner Firma CeramTec hatten eine Anlaufspur aus Kunststoff und Keramik entwickelt, die im Sommer und Winter genutzt werden kann. Ende vergangenen Jahres wurde diese Spur auf der Großschanze in Sotschi montiert. Im Mai wurde auch die kleine Skisprunganlage mit der Hightech-Konstruktion von den deutschen Firmen ausgestattet.

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Die Fotos sind Eigentum des staatlichen Baukonzern GK „Olympstroi“.