Sotschi. An diesem Wochenende wird innerhalb des Sommer-Continentalcups erstmals auf der Olympia-Schanze in Sotschi gesprungen. Vor wenigen Tagen gaben die Veranstalter die Schanze frei. Auch eine Inspektion durch FIS-Koordinator Horst Tillmann verlief positiv.Prominentester Starter wird Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz sein.

Wie SKIJUMPING.de meldete, wurde für das schweizerische Sommer-Continentalteam auch u.a. Simon Ammann nominiert. Der 31-Jährige nutzt damit die erste Gelegenheit, die neue Olympiaschanze in Sotschi zu testen. Auf der Anlage wird am Wochenende erstmals bei einem internationalen Wettbewerb gesprungen,

Für Simon Ammann haben die Olympischen Winterspiele 2014 eine ganz besondere Bedeutung: Nach den Doppel-Olympiasiegen 2002 in Salt Lake City und 2010 in Vancouver möchte sich der Schweizer auch 2014 in Bestform präsentieren.

„Mit Sotschi 2014 habe ich ein äußerst interessantes Ziel vor Augen. Dies nicht nur aus sportlicher Sicht, denn mit meiner russischen Frau Jana habe ich auch einen besonderen emotionalen Bezug zum Gastgeberland“, äußerte sich kürzlich Simon Ammann.

 

Der modernste Sprungkomplex in Sotschi

„In Sotschi haben wir die modernste Anlaufspur der Welt verlegt. Es ist eine Kombination aus Keramik- und Eisspur. Das macht die Schanze in Sotschi vom Wetter unabhängiger“, sagte Joachim Winterlich, Skisprungtrainer und Berater des Herstellers CeramTec-ETEC GmbH.

Der erste Skisprung-Weltcup ist für Dezember 2012 vorgesehen und auch nach den Olympischen Spielen 2014 soll der Schanzenkomplex mit fünf Schanzen für internationale Wettkämpfe und vor allem als Trainingszentrum der russischen Skispringer verwendet werden.