Alle Vorwürfe vom US-Außenministerium über eine angebliche Zwangsarbeit beruhen auf Gerüchte.

Sotschi. Das US-Außenministerium hat in einem Bericht über Menschenhandel schwere Vorwürfe gegen die Bauherren von Objekten für die Olympischen Winterspiele 2014 geäußert. Angeblich soll auf den Baustellen in Sotschi Zwangsarbeit angewandt werden.

„Obwohl die Bauvorhaben für den öffentlichen Zutritt geschlossen sind und alle Informationen auf einzelnen Berichten beruhen, gehen Angaben über schwierige Arbeitsbedingungen und Anzeichen von Zwangsarbeit wie das Einbehalten von Dokumenten und Rückstände bei der Entlohnung ein“, verlautet es im Bericht des US-Außenministeriums.

Das US-Außenministerium empfahl den russischen Behörden, diese Meldungen zu überprüfen. In der Duma wurde dieser Bericht über Menschenhandel mit Erstaunen und Kopfschütteln aufgenommen.

Der Sprecher des russischen Außenamtes Alexander Lukaschewitsch sagte: „Die Verfasser haben zugegeben, dass der Bericht auf Gerüchten beruhe. Das bestätigt auch der voreingenommene und politisierte Charakter des Dokuments.“

Gegenüber „RIA Novosti“ äußerte ein Vertreter des staatlichen Baukonzern „Olympstroy“, dass die Aufenthaltsbedingungen aller Arbeiter, die beim Bau von olympischen Objekten beschäftigt sind, einer ständigen und sorgfältigen Kontrolle unterliegen.

„Die Arbeiter sind in Baustädtchen, Hotels und im privaten Sektor untergebracht. Ihre Aufenthaltsbedingungen werden von den zuständigen Strukturen und der Öffentlichkeit kontrolliert“, sagte der Vertreter von „Olympstroy“.

„Es gibt keine glaubwürdigen Informationen über den Einsatz von Zwangsarbeit beim Bau der olympischen Objekte. Alle Informationen über den Bau der Objekte sind in offenen Quellen, darunter auf der Webseite der staatlichen Firma, enthalten“, sagte er weiterhin zu RIA Novosti.

sotschi-2014.RU