Sotschi. Der Ausbau der neuen Formel1-Strecke in Sotschi stockt im Moment. Die Vorbereitungs- arbeiten auf die Olympischen Winterspiele 2014 könnten für eine Verschiebung des ersten Russland-Grand-Prix sorgen. Das für 2014 geplante Formel1 Rennen in Sotschi wird nur stattfinden, wenn der Bau aller Olympiagebäude im zeitlichen Rahmen bleibt, erklärte das Internationale Olympische Komitee.

In zwei Jahren soll in Sotschi auch der erste Formel1-Grand-Prix auf russischen Boden ausgetragen werden. Im Moment passiert in Sotschi nicht allzu viel für den Bau der neuen Formel1-Strecke, derzeit konzentrieren sich die Bauarbeiten auf die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele. Die Formel1 spielt im Augenblick nur die zweite Rolle.

Grund dafür ist auch, dass die Organisatoren des Russland-Grand-Prix einige Rückschläge hinnehmen mussten. Im März verstarb der Geschäftsführer der mit dem Formel-1-Rennen in Sotschi betrauten Firma „Formel Sotschi“, wenig später geriet auch der Streckenbau ins Stocken, als es in der Region Krasnodar zu einem Regierungswechsel kam.

Jetzt wird auch darüber nachgedacht, einen Teil des neuen Olympiastadions, das im Juni 2013 fertig gestellt werden soll, in die Formel1-Strecke mit einzubeziehen. Gegenüber „Around the Rings“ erklärte ein ungenannter Sprecher, dass die Möglichkeit bestehe, einige Bereiche des Stadions in die Streckenplanung integrieren zu können.

Die Olympia-Arena soll 2013 fertiggestellt sein. Einige temporäre Bereiche des Stadions könnten an die Bedürfnisse der Formel1 angepasst und damit in die Streckenplanung mit einbezogen werden. „Das ist eine Möglichkeit“, sagte der Sotschi-Sprecher. „Für die Formel1 wäre das eine spannende Sache“, ergänzte er, ohne allerdings auf Details einzugehen.

Fest steht bereits, dass das neue Olympiastation nach den Olympischen Winterspielen 2014 als Fußballstadion von FK Schemtschuschina Sotschi, die in der 1. Division spielen, genutzt wird. 2018 sollen in Sotschi dann auch Spiele zur Fußball-WM ausgetragen werden.

sotschi-2014.RU