Ravensburg/Moskau. Rekordweltmeister Russland hat sich in Ravensburg für die letzten vier Niederlagen gegen die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft mit 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen revanchiert. Die Auswahl des Deutschen Eishockey Bundes hatte zuvor viermal nacheinander die Sbornaja bezwungen – zuletzt am Samstag in Freiburg mit 4:3.

Obwohl das deutsche Team besser spielte als am Vortag, kamen die Russen im Revanchespiel in der regulären Spielzeit durch Wadim Schipatschew (20. Minute) und Denis Abdullin (43.) zu Toren. Für Deutschland trafen John Tripp (22.) und Felix Schütz (40.). Nach einer torlosen Verlängerung entschied Abdullin im Penaltyschießen die Partie zugunsten des Rekordweltmeisters.

Wegen der zeitgleich noch laufenden Play-offs in Russland und Deutschland stand beiden Trainern nur ein Rumpfkader für diese beiden Spiele im Rahmen der Euro Hockey Challenge zur Verfügung. Russlands Nationalmannschaft glich eher einem Perspektivkader für Sotschi-2014.

„Einige WM-Fahrer sind schon dabei. Aber wir wollen natürlich auch die vermeintlichen Ergänzungsspieler begutachten“, sagte der deutsche Chefcoach Jacob Kölliker vor den beiden Testspielen gegen Russland.

Die Euro Hockey Challenge ist ein neues Wettbewerbsformat der zwölf besten europäischen Eishockey-Nationen. Das Turnier dient den Teams als Vorbereitung auf die Eishockey-Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr vom 4. bis zum 20. Mai in Finnland und Schweden stattfindet.

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Deutschland – Russland 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:0, 0:1) n.P.

 

Deutschland: Pätzold – Petermann, Fischer, Schüle, Lavallee, Kohl, Akdag – Furchner, Hospelt, Tripp, Gogulla, Pietta, Flaake, Barta, Lewandowski, Kaufmann, Schütz, Hager, Moritz Müller. – Trainer: Kölliker
 

Russland: Biryukow – Subarew, Tschudinow, Kisselewitsch, Wischnewski, Ryilow, Below – Bodrow, Mussatow, Warnakow, Krikunow, Skatschkow, Abdullin, Pestuschko, Subow, Ketow, Kasionow, Schirokow, Schipatschew. – Trainer: Biljaletdinow

Tore: 0:1 Schipatschew (19:03), 1:1 Tripp (21:10), 2:1 Schütz (39:19), 2:2 Abdullin (42:24), 2:3 Abdullin (Penalty)

Zuschauer: 3.300

Strafminuten: Deutschland 12 – Russland 12 plus 10 Disziplinar (Ryilow)

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