Erste Ermittlungen wegen schleppender Bauarbeiten haben in Sotschi begonnen.

Erste Ermittlungen wegen schleppender Bauarbeiten haben in Sotschi begonnen.

Moskau. Zwei Jahre vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi hat die russische Justiz wegen schleppender Bauarbeiten Ermittlungen gegen Unternehmen und Stadionplaner die am Bau der olympischen Austragungsstätten beteiligt sind aufgenommen.

Die Behörden würden damit auf scharfe Kritik von Kremlchef Dmitri Medwedew reagieren, sagte Generalstaatsanwalt Juri Tschaika nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Medwedew hatte bei einem Kontrollbesuch am Schwarzen Meer vor kurzem eine mangelhafte Organisation der Arbeiten gerügt.

Einen russischen Zeitungsbericht, wonach zahlreiche Sportstätten nicht rechtzeitig fertig würden, wiesen die Olympia-Planer zurück.

Fast 80 der etwa 400 zu bauenden Objekte für Sotschi 2014 hätten mittlerweile eine so große Verspätung, dass einige nicht rechtzeitig fertig würden, berichtete die Zeitung „Wedomosti“ am Freitag. Um welche Objekte es sich handeln soll berichtete die Zeitung nicht. „Das stimmt nicht. Zur Zeit sehen wir keine Risiken „, sagte dagegen ein Sprecher von Vize-Regierungschef Dmitri Kosak, der für die Olympia-Planung verantwortlich ist.

sotschi-2014.RU