Die Sicherheitsvorkehrungen für die Olympischen Spiele 2014 haben die höchste Priorität.

Moskau. Im Rahmen der momentanen russisch-chinesischen Beratungen über die Entwicklung der Zusammenarbeit im Antidrogenbereich hat eine Delegation des Ministeriums der öffentlichen Sicherheit der Volksrepublik China, Sotschi besucht. Der Bürgermeister von Sotschi Anatoli Pachomow stellte dabei den Gästen das Programm „Sicheres-Sotschi“ vor.

Außer der Erörterung der gemeinsamen Pläne im Kampf gegen die Rauschgiftsucht und dem Drogenhandel besuchten die Gäste aus China – zu denen der stellvertretende Minister der öffentlichen Sicherheit der Volksrepublik China Tschschan Sinfen und der Leiter der Abteilung „Kampf dem illegalen Umlauf von Drogen“ Lju Jujezsin gehören – auch das Sicherheitszentrum in Sotschi. Dieses Zentrum überwacht unter anderem auch die Sicherheit in den Straßen von Sotschi.

Die Exkursion durch das Sicherheitszentrum führte der Bürgermeister von Sotschi Anatoli Pachomow persönlich. Er berichtete den Gästen aus der Volksrepublik China von der Arbeit des Programms „Sicheres-Sotschi“. So gehen auf den Monitoren des Sicherheitszentrums rund im die Uhr die Bilder von dreitausend (3.000) Kameras ein und werden auch sofort ausgewertet. Die Kameras sind in den verschiedensten Winkeln in der gesamten Stadt Sotschi aufgestellt worden. In vier Schichten arbeiten 300 Menschen hinter den Monitoren und werten die Informationen über die Lage in Sotschi sekündlich aus.

Unter besonderer Kontrolle befinden sich die Orte wo sich viele Menschen gleichzeitig aufhalten, Grünanlagen und Parks sowie auch Nebenstraßen. Selbstverständlich folgen die Kameras auch dem Geschehen in allen Sportstätten, Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten.

Anatoli Pachomow versicherte, dass auch auf Grund dieses Systems „schon heute Sotschi eine sehr sichere Stadt ist und zu den Olympischen Spielen die Sicherheit in Sotschi einen präzedenzlosen Charakter haben wird“. Die Ausgaben für die Sicherheit der Olympischen Spiele und der Paralympics 2014 wurden von der russischen Regierung massiv erhöht – auf rund 1,5 Milliarden Euro.

Erst kürzlich sagte Thomas Bach, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, zu dem Thema – „Sicherheit in Sotschi“: „Sicherheit steht bei den Organisatoren an erster Stelle und ich habe keinen Zweifel, dass sichere Olympische Spiele 2014 in Sotschi in Zusammenarbeit mit den russischen Behörden gewährleistet werden“.

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Harald Gleißner/sotschi-2014.RU