Speziell ausgebildete Pferde helfen den Rettungskräften bei Olympia in Sotschi.

Sotschi. Ein Reiter hat von einem Pferd aus immer einen guten Überblick über ein großes Areal, ist mobiler und wirkt auf potentielle Täter abschreckend. Die Reiterstaffel in Sotschi hat jetzt 20 zusätzliche Pferde aus Chakassien bekommen. Im Unterschied zu den einheimischen Pferdearten sind sie ausdauernder, ruhig und freundlicher, so ihre Trainer.

Mit der Ausbildung dieser 20 Pferde aus Chakassien, eine Republik im Süden Sibiriens, beschäftigen sich jetzt die Pferdetrainer im Pferde-Trainings-Center in Sotschi. Neben grundsätzlichen Dingen wie Dressur, Springen und Geländereiten liegt der Schwerpunkt der Ausbildung auch an die Gewöhnung von optischen und akustischen Reizen, sowie an die Außenausbildung – diese beinhaltet die berittene Streife und das Reiten im Sondereinsatz. Die Reiterstaffel wird nach der intensiven Ausbildung dieser Warmblüter auch mit aufmontierten Geräten schwer passierbare Gebiete patrouillieren können.

Das tägliche Training für die Tiere findet in der Manege als auch in den Bergen statt. Die erste Trainingsphase soll zwei Monate dauern. Nach dieser Zeit muss das Pferd eine Reihe von verschiedenen Einsätzen beherrschen und sich an die neuen Reiter gewöhnt haben.

Bis zum Start der Olympischen Spiele in Sotschi bleiben noch 114 Tage. Bis zum Februar werden die Rettungskräfte, die das Katastrophenschutzministerium unterstützen, sukzessive aufgestockt. Es wird auch die Zahl der Polizisten ständig wachsen – sie wird im Februar etwa fünf Tausend betragen.

 

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