Sechs Starterkategorien bei den Paralympics

Um Vergleichbarkeit, Chancengleichheit und Spannung zu gewährleisten, waren die Athleten mit ihren unterschiedlichen Behinderungen in sechs Hauptklassen eingeteilt. Diese wurden in Unterklassen weiter differenziert.

Die sechs Hauptklassen im Überblick:

Amputiert:Athleten, denen mindestens ein Hauptgelenk in einem Glied fehlt.

Cerebralparetiker:Athleten, die an einer Beeinträchtigung des Bewegungsablaufes und des Zusammenspiels der Muskulatur leiden, bedingt durch Schädigungen eines oder mehrerer Steuerzentren in der Entwicklung des Gehirns.

Sehbehinderte:Athleten, die in unterschiedlichem Maße sehbehindert sind bis hin zu völliger Blindheit.

Rollstuhlsportler:Athleten, die aufgrund von Lähmungen oder anderen Beeinträchtigungen ihrer unteren Gliedmaßen zur Ausübung ihres Sports einen Rollstuhl benutzen müssen.

Kleinwüchsige:Männer unter 1,45 m und Frauen unter 1,37 m Körpergröße.

„Les Autres”:Dieser Begriff umschreibt Athleten mit unterschiedlichen Behinderungen, die den Bewegungsapparat betreffen, die aber in keine der anderen vier Hauptklassen eingeordnet werden können.