Sotschi. Die Russische Eisenbahn (RZD) wird in Sotschi die Sicherheitsmaßnahmen für die Durchführung der Olympischen Spiele 2014 verstärken. Damit leistet auch die RZD ihren Sicherheitsbeitrag zu den am 7. Februar 2014 beginnenden Olympischen Winterspielen in Sotschi. Der russische Bahnkonzern ist der offizielle Generalpartner der Winterspiele und der Paralympics.

„Bis zum Ende des Jahres werden in und an den Bahnstationen in Sotschi zusätzlich 96 Zollkontrollstationen errichtet, vier Pavillons arbeiten bereits“, sagte der Leiter vom Sicherheitsbereich-Sotschi, Viktor Andrejew, gegenüber Journalisten am Mittwoch.

Er verwies weiterhin darauf, dass auf dem Hauptbahnhof von Sotschi der Bau eines separaten Raumes für die Kontrolle der Teilnehmer an den Olympischen Spielen bereits abgeschlossen ist.

„Die Kontrollstationen werden mit der technischen Ausrüstung für eine Strahlungskontrolle, den Metalldetektoren, den Gasanalysatoren und sogar mit einem individuellen Zollkomplex ausgestattet sein“, ergänzte Andrejew.

Seinen Worten nach wird die Dauer der Kontrolle eines einzelnen Passagiers durchschnittlich 23 Sekunden dauern, welches gewährt, dass lange Warteschlangen vermieden werden können.

„Während der Olympischen Winterspiele wird der ganze durch die Bahnhöfe gehende Verkehrsstrom in „Sauber” und „Verdächtig” – Zonen geteilt. Von zwei Bahnsteigen werden die Züge zu den Olympischen Objekten abfahren, der Zugang auf diesen ist nur nach der vollständigen Kontrolle möglich“, führte Andrejew weiter aus.

Die Hauptaufgabe der Mitarbeiter für die Sicherheit auf den Bahnhöfen in Sotschi wird die Inspektion des Gepäcks, die Aufspürung von potentiell gefährlichen Gegenständen und die erste Erkennung von verdächtigen Personen sein. Verdächtige Personen sollen an die Polizei für weitere Untersuchungen übergeben werden.

Die Zollkomplexe werden nicht nur an den Eingängen der Bahnhöfe entstehen, sondern auch bereits auf den Zufahrtswegen. Direkt neben dem Hauptbahnhof in Sotschi ist auch der zentrale Busbahnhof von Sotschi gelegen, wo diese Sicherheitssysteme ebenfalls entstehen werden.

Laut dem russischen Innenminister Wladimir Kolokolzew werden bei den Olympischen Spielen 37.000 Polizisten und mindestens 10.000 Sicherheitskräfte des Innenministeriums eingesetzt.