Oberrüpel Grigori Panin bekam diese Saison schon seine zweite Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einem rüden Foul.

Oberrüpel Grigori Panin bekam diese Saison schon seine zweite Spieldauer-Disziplinarstrafe nach einem rüden Foul.

Moskau. Die Disziplinarkommission der Kontinental-Hockey-Liga (KHL) hat im Eilverfahren Verteidiger Grigori Panin vom Tabellenführer in der Ost-Konferenz Ak Bars Kasan für elf (11 !) Spiele gesperrt und kündigte an, den Vorfall weiter zu untersuchen und eventuell ein Exempel zu statuieren. Im Spiel am Donnerstag zwischen Ak Bars Kasan und Medvescak Zagreb (5:3) checkte Panin den bereits am Boden liegenden Matt Murley mit Anlauf gegen den Kopf und gegen die Bande.

Die Schiedsrichter sprachen danach für Rüpel Panin eine Spieldauer-Disziplinarstrafe aus. Darauf schaute sich die Disziplinarkommission der KHL dieses rüde und böse Foul sehr genau an und entschied gegen Panin die Höchststrafe von zehn Spielen Sperre zu verhängen. Nachdem Panin in dieser Saison bereits seine zweite Spieldauerstrafe erhielt, kam noch eine weiteres Spiel hinzu.

Der Vorsitzende der KHL-Disziplinarkommission, Waleri Kamenskij, sprach am Samstag gegenüber khl.ru von „purem Hooliganismus “. Kamenskij reagierte auch darauf, dass in dieser KHL-Saison immer mehr schwere Verletzungen zu verzeichnen sind: „Das war ein Alarmsignal für uns, das wir nicht ignorieren können.” Der Vorsitzende sprach sich deshalb auch für härtere Bestrafungen aus. „Aus meiner Sicht ist dieser Vorfall einer, der weit mehr als die Suspension von maximal zehn Spielen verlangt.“

 

In Zusammenarbeit mit der Spielergewerkschaft fordert Kamenskij die Mitglieder dazu auf, mehr Respekt zu zeigen und es „zu unterlassen, schmutzig zu spielen.”

Der 27-jährige Panin spielt seit 2008 bei Ak Bars Kasan in der Kontinental-Hockey-Liga.

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