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Skispringen: Russland ermittelt bereits seine Meister in Sotschi

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Ilmir Chasetdinow verteidigte in Sotschi seinen Russischen Meistertitel von der Normalschanze.

In Russland werden in dieser Woche bereits die ersten Russischen Meistertitel für Frauen und Männer im Skispringen vergeben. Die neuen Schanzen der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi sind Schauplatz dieser Meisterschaften. Die ersten Meistertitel gewannen in den Einzelkonkurrenzen von der Normalschanze Anastasija Gladischewa und Titelverteidiger Ilmir Chasetdinow.

Auf den neuerbauten Olympia-Schanzen in Sotschi finden in dieser Woche die Russischen Meisterschaften im Skisprung statt. Zu diesen nationalen Meisterschaften hatte der Russische Skisprung-Verband auch alle anderen Skisprung-Nationen eingeladen. Genutzt wurde die Chance im Rahmen der Titelkämpfe die Olympia-Schanzen von anderen Verbänden zu testen nur bei den Damen, wo neben Russland auch Italien und Japan vertreten war. Die restlichen Nationen verzichteten aufgrund eigener nationaler Meisterschaften oder gönnten sich nach den Reisestrapazen der letzten Wochen eine Auszeit vom internationalen Wettkampfgeschehen.

Ilmir Chasetdinow gewann am Montag bei den Herren mit Weiten von jeweils 94 Meter in beiden Durchgängen und einer Gesamtpunktzahl von 224,0. Zweiter wurde der favorisierte Anton Kalinitschenko (94 und 93,5 m, 219,5 P.) vor Alt-Meister Dmitri Wassiljew (91 und 95,5 m, 219 P.). Dahinter ersprangen sich Roman Trofimow, Denis Kornilow und Dmitri Ipatow die nächsten Plätze. Für den 21-jährigen Chasetdinow ist es, nach dem Titel im April 2013, bereits der zweite nationale Meisterschaftstitel. Im April gewann er in Nischni Tagil vor Dmitri Wassiljew und Denis Kornilow.

In der Damenkonkurrenz, die bereits am Sonntagnachmittag ausgetragen wurde, wurde Sara Takanashi aus Japan ihrer Favoritenrolle gerecht. Die Weltcupsiegerin der vergangenen Saison landete jeweils bei 101 Metern und erhielt 252,5 Punkte in der Gesamtwertung. Zweite und damit Russische Meisterin wurde Anastasija Gladischewa, die auf 95 und 92,5 Meter (218 Pkt.) kam. Dritte wurde mit Irina Awakumowa (92/92,5m; 204,5 Pkt.) ebenfalls eine Athletin aus der russischen Mannschaft.

Knapp geschlagen geben musste sich die Italienerin Elena Runggaldier, die nach 88,5 und 92 Metern den dritten Platz nur um einen Punkt verpasste.

Die nationalen Meisterschaften in Russland dauern noch bis zum 17. Oktober an. Am Dienstag steht von der Normalschanze noch ein Mixed-Wettkampf an. Am Mittwoch und Donnerstag springen die Herren dann von der großen Anlage noch um den Titel im Einzel und im Team.

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