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Vitali Klitschko will nicht zwingend Präsident der Ukraine werden

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Vitali Klitschko will nicht zwingend Präsident der Ukraine werden.

Kiew. Der Vorsitzende der Oppositionspartei Ukrainische Demokratische Allianz (UDAR) und aktueller Box-Weltmeister des World Boxing Councils (WBC) Vitali Klitschko bezeichnet nicht als sein politisches Ziel die Präsidentschaft in der Ukraine, sondern eine Veränderung der Lage im eigenen Land.

Vitali Klitschko werden gute Chancen auf einen Sieg bei der nächsten Präsidentenwahl in der Ukraine eingeräumt. Der 41-jährige Klitschko sieht aber seine primäre politische Verantwortung in einer Veränderung der derzeitigen Situation in seinem Heimatland.

„Ich habe mir zum Ziel gesetzt, die Möglichkeiten dieses Landes umzusetzen, deshalb ließ ich zusammen mit gleichgesinnten Menschen eine neue politische Kraft entstehen“, sagte Klitschko in einem Interview mit der ukrainischen Zeitschrift „Korrespondent“. Klitschko ergänzte: „Das Präsidentenamt ist kein Ziel für mich – für mich ist es wichtig, die Situation zu ändern.“

Der Ukraine seien in der Geschichte ihrer Unabhängigkeit „zu viele leere Versprechen serviert“ worden, so der Chef der UDAR.

Laut einer gemeinsamen Studie der Stiftung Demokratische Initiativen und des Kiewer Internationalen Instituts für Soziologie würde Klitschko bei einer vorgezogenen Präsidentenwahl den jetzigen Staatschef Viktor Janukowisch besiegen. Die nächsten ukrainischen Präsidentenwahlen finden in zwei Jahren statt, im März 2015.

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