Jewgeni Pluschenko gewann in Sheffield insgesamt seinen siebten Europameisterschafts-Titel.
Sheffield/Moskau. Mit einer ausdrucksstarken Kür zu Tango-Klängen begeisterte der 29-jährige Jewgeni Pluschenko das Sheffielder Publikum und besiegte die jüngere Generation mit nur einem Vierfach-Sprung. Mit 261,23 Punkten setzte sich der Olympiasieger von 2006 vor seinem Landsmann Artur Gaschinski (246,27) und Vorjahressieger Florent Amodio aus Frankreich (234,18) durch.
Olympiasieger Jewgeni Pluschenko hat sich bei seinem Comeback im englischen Sheffield den siebten Titel bei Europameisterschaften gesichert. Er lief eine fehlerfreie Kür, zeigte wegen einer Meniskusverletzung aber nur den Touloop vierfach, Gaschinski stand zwar zwei Vierfache, in den Programmkomponenten war Pluschenko jedoch erheblich stärker. Die gesamte Ausstrahlung von Gaschinski ließ auch sehr zu wünschen übrig. Zudem glänzte Pluschenko mit Kombinationen aus dreifachem Lutz, doppeltem Toeloop und Rittberger sowie dreifachem Axel plus Toeloop.
Mit 246,27 Zählern landete der 18-Jährige Gaschinskideutlich hinter seinem großen Vorbild Pluschenko. Beide trainieren seit Jahren in St. Petersburg bei Starcoach Alexej Mischin.
Für den dominierenden Eiskunst-Läufer Jewgeni Pluschenko, der vergangenen zehn Jahre, war es der erste Wettkampf seit seiner Silbermedaille in Vancouver 2010. Danach hatte Pluschenko aufgrund einer Sperre und einer Verletzung keine Wettbewerbe mehr bestritten
„Ich bin trotz meiner Knieverletzung hergekommen, um mich zu präsentieren und für meine Fans zu laufen", sagte Pluschenko, der schon auf dem Eis die Faust ballte und sich freute. Mit 261,23 Punkten honorierte das Preisgericht nicht nur die Sprünge des dreimaligen Weltmeisters, sondern auch seine gute Interpretation des "Tango de Roxanne".
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