Sarah Burke ist nach ihrem schweren Trainingssturz verstorben.
Moskau. Die kanadische Ski-Freestylerin Sarah Burke ist am Donnerstag neun Tage nach ihrem schweren Trainingssturz verstorben. Das teilte Familiensprecherin Iris Yen am Donnerstag mit. Die 29-Jährige war vor neun Tagen in Utah (USA) während des Trainings in der Halfpipe schwer verunglückt und hatte irreparable Kopfverletzungen erlitten.
Sarah Burke galt als Ikone ihrer Sportart und sorgte mit dafür, dass Ski-Freestyle erstmals 2014 bei den Winterspielen in Sotschi olympisch sein wird.
Burke war eine der besten Athletinnen, die jemals in der Halfpipe ihre Tricks zeigten: 2001 holte sie den ersten Platz beim US Freeskiing Open in der Halfpipe. Im gleichen Jahr gewann Burke ihren ersten WM-Titel. In den folgenden Jahren holte sie vier Mal Gold bei den Winter-X-Games im Freestyle-Skiing. 2001 wurde sie vom US-amerikanischen Fernsehsender ESPN zur Skifahrerin des Jahres gekürt. Sie spielte auch in diversen Ski-Filmen mit. Zu ihren bekanntesten Werken gehört Propaganda.
Iris Yen musste die schreckliche Nachricht ebenso wie den letzten Wunsch der verunglückten Ski-Freestylerin der Öffentlichkeit überbringen: „Sie ist friedlich im Kreis ihrer Liebsten eingeschlafen. Ihren Wünschen entsprechend, werden ihre Organe gespendet, um das Leben anderer zu retten", so Yen.
"Wir sprechen der Familie unser Beileid aus. Sarah hat den Sport zu dem gemacht, was er heute ist", erklärte der Freestyle-Verband ihres Heimatlandes in einer Mitteilung.
Ihr Ehemann Rory Bushfield hatte bis zuletzt auf eine Rettung gehofft. "Sarah ist sehr, sehr stark, sie wird es schaffen", hatte er erklärt.
sotschi-2014.RU

