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14

Dez

2011

Paralympiks: 15. Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees

Auf der Generalvollversammlung in Beijing wurde auf die Bedeutung der Paralympischen Winterspiele für die russische Bevölkerung hingewiesen. Auf der Generalvollversammlung in Beijing wurde auf die Bedeutung der Paralympischen Winterspiele für die russische Bevölkerung hingewiesen.

Moskau. Die 15. Generalversammlung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) ist in Beijing, China zu Ende gegangen. Die Teilnehmer erhielten einen Überblick über die letzten Paralympischen Winterspiele sowie aktuelle Berichte über die Vorbereitungsarbeiten auf die nächsten Paralympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.

Dena Coward, ehemalige Direktorin des Organisationskomitees der Paralympischen Spiele in Vancouver, gab zuerst einen Überblick über die letzten Paralympischen Winterspiele. Sie sprach darüber wie es in Vancouver 2010 geschafft wurde, dass Datenmanagement zu vereinfachen und die Wahrnehmungsmöglichkeiten von Menschen mit einer Behinderung entscheidend zu verbessern.

 

„In Vancouver 2010 war es nicht unser Ziel, über Athleten mit Behinderungen zu sprechen, sondern die Fähigkeiten von behinderten Sportlern in den Vordergrund zu stellen", sagte Coward.

 

Abschließend sagte Coward: „Wir haben dadurch viele Paralympic-Fans gewonnen und eine Aufwertung des Paralympic-Sports geschafft. Wir erreichten die Ziele, die wir uns gesetzt hatten und überschritten sie sogar."

 

Die nächsten Paralympischen Winterspiele finden in Sotschi im Jahr 2014 statt, der Präsident des Organisationskomitees für diese Spiele, Dmitrij Schernijschenko, war der nächste Redner auf dieser Generalversammlung vom IPC.

 

Er eröffnete seinen Bericht mit den Worten: „Sotschi 2014 bietet Russland eine einmalige Chance vieles zum Besseren zu verändern und wir nutzen konkret diese Chance. Die Schaffung einer barrierefreien Umwelt ist die Priorität Nummer eins für uns. Dieses wurde von der russischen Regierung genehmigt und mehr als 20 Staaten sind nun in die verschiedensten Projekte eingebunden".

 

Um dieses Programm sicherzustellen, hat das Organisationskomitee Sotschi-2014 beste Praktiken von früheren Paralympischen Spielen in ihre Bemühungen, um die bequemsten Spiele aller Zeiten, integriert. Zur Umsetzung existieren bereits jetzt Sponsoring-Einnahmen für die Paralympischen Spiele 2014 in Höhe von 99 Millionen US-Dollar.

 

Das Organisationskomitee umfasst derzeit über 600 Mitarbeiter und die ersten Test-Events für die Olympischen Spiele finden bereits im Februar 2012 statt.

 

„Sotschi 2014 ist mehr als Paralympische Winterspiele. Es ist ein inspirierendes Projekt für Millionen von Menschen mit einer Behinderung, die in Russland leben. Wir wollen ihr Leben zum Positiven ändern. Die russische Regierung unternimmt beispiellose Schritte, um das Leben von Menschen mit Behinderung in Russland zu verbessern. Sotschi 2014 ist der Katalysator für diese", schloss Schernijschenko seine Rede ab.

 

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) ist ein Zusammenschluss von internationalen Behindertensport-Verbänden und nationalen Organisationen. Es wurde am 22. September 1989 in Düsseldorf gegründet und hat seinen offiziellen Sitz in Bonn. Zurzeit sind 162 Nationale Paralympische Komitees sowie vier internationale Behindertensport-Verbände Mitglied im IPC.

 

Präsident des Komitees ist Sir Philip Craven, ehemaliger Paralympics-Teilnehmer und Präsident der Internationalen Rollstuhlbasketball Federation. Zwischen dem IPC und dem IOC besteht ein enger Kontakt.

 

Das IPC organisiert als wichtigste Wettkämpfe auf globaler Ebene für behinderte Sportler im vierjährlichen Turnus die Paralympischen Spiele. Darüber hinaus ist es auch für die Austragung diverser Weltmeisterschaften verantwortlich.

 

Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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