So

13

Nov

2011

Neue Foto-Galerie: Die Residenz von Djed Moros in Moskau

Der Schneemann begrüßt noch akkurat alle Gäste zu einem billigen Vergnügen im Winter und eine unterhaltsame Abwechslung – ein Familienausflug in die Djed Moros Residenz in Moskau. Der Schneemann begrüßt noch akkurat alle Gäste zu einem billigen Vergnügen im Winter und eine unterhaltsame Abwechslung – ein Familienausflug in die Djed Moros Residenz in Moskau.

Wir sind ein Sportzeitung welche über die Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi und auch über wichtige Sportereignisse russischer Sportler berichtet. Trotzdem möchten wir Ihnen hier, rund fünf Wochen vor Weihnachten, auch eine kleine Empfehlung geben - was sie unternehmen könnten wenn Sie in Moskau sind: Ein Besuch für die ganze Familie in der Residenz von Djed Moros.

Die Residenz von Djed Moros liegt im Moskauer Stadtteil Kusminki-Ljublino (Metrostationen Ljublino, Kusminki) und dann noch ca. 15 Minuten mit dem Bus. Die Veranstalter haben sich einiges einfallen lassen, um das russische Defizit an Weihnachtstrubel zu decken. Der Palast von Väterchen Frost in Moskau besteht aus mehreren Holzhäusern mit vielen Türmchen und Zinnen. Attraktionen an jeder Stelle.

 

Eigentlich wohnt Ded Moros ja in Weliki Ustjug, im äußersten Nordosten der Oblast Wologda. Vor dreizehn Jahren bekam der russische Weihnachtsmann eine Heimat in Weliki Ustjug. Seither pilgern Hunderttausende Touristen in den Norden, um den Landsitz von Väterchen Frost zu besichtigen. Im Märchenwald warten Hexen, Animateure und Zootiere. Da Moskau die größte Stadt Russlands ist, hat Ded Moros natürlich auch viel in Moskau zu tun, auch in Russland wartet jedes kleine und große Kind auf seine Weihnachtsgeschenke, deshalb braucht Väterchen Frost auch hier seine eigene Residenz.

 

Djed Moros, auf deutsch: Väterchen Frost, ist eine osteuropäische Bezeichnung des Weihnachtsmannes, der seit 1917 zu Silvester nach gregorianischem Kalender erscheint.

In Russland kennt man die Tradition des Djed Moros, der von seiner Enkelin Snegurotschka (Schneemädchen, Schneeflöckchen) begleitet wird. Nach einer Legende reitet er in einer Troika, einem Schlitten, der von drei Pferden gezogen wird und bringt den Kindern Geschenke.

 

Weihnachten wird in Russland am 7. Januar (entspricht im Julianischen Kalender dem 25. Dezember) gefeiert. Nach Jahrzehnten der Unterdrückung durch die Kommunisten wird das russische Weihnachten seit 1992 wieder belebt. Es dreht sich um das „Heilige Mahl“ am Heiligen Abend, das aus zwölf Gerichten besteht, für jeden Apostel Jesu eines. Durch die Verlegung von Weihnachtsbräuchen, einschließlich des Besuchs von Väterchen Frost und des Schneemädchens, auf den Neujahrstag, konnten sie am Leben erhalten werden. Viele russische Weihnachtsbräuche, wie etwa der Weihnachtsbaum, der Jolka, gehen auf die Reisen Peters des Großen im späten 17. Jahrhundert zurück.

Hier finden Sie unsere Fotogalerie: Die Residenz von Djed Moros in Moskau

 

Fotos: Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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