Die japanische Eissprinterin Tomomi Okazaki möchte mit 43 Jahren bei den Olympischen Winterspielen 2014 starten.
Moskau. Nachdem die 39 jährige Claudia Pechstein alle ihre Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi konzentriert, will jetzt eine noch ältere Sportlerin ebenfalls an den Start in Sotschi gehen - die jetzt 40 Jahre alte Japanerin Tomomi Okazaki.
Die jetzt 40 Jahre alte japanische Eisschnellläuferin Tomomi Okazaki hat, nach der Geburt ihrer Tochter Anju, ihr Wettkampf-Comeback in Obihiro jetzt gegeben und will mit dann 43 Jahren unbedingt auch 2014 in Sotschi dabei sein. Dieses sagte sie gegenüber der Tageszeitung „Asahi Shimbun“.
Okazaki gilt als eine der besten und erfolgreichsten Sprinterinnen der 1990er und 2000er Jahre. Bei den Winter-Spielen in Turin sowie vier Jahre
später in Vancouver hatte sie die Ehre, während der Olympischen-Eröffnungsfeier die japanische Fahne zu tragen. Mit ihrer Teilnahme an den Spielen in Vancouver ist sie die erste Japanerin, die an
fünf aufeinanderfolgenden Olympischen Spielen teilnahm. Damit wären Sotschi ihre sechsten Olympischen Winterspiele, nachdem sie ihr Debüt 1994 in Lillehammer gegeben hatte.
1996, 1998 und 1999 gewann sie bei den Weltmeisterschaften über 500 Meter jeweils eine Bronzemedaille. Ihr größter Erfolg war die Bronzemedaille bei den Olympischen Winterspielen1998 in Nagano
über500 Meter. Bei ihrem Comeback in Obihiro wurde sie über diese 500 Meter, in 40,24 und 40,41 Sekunden, Zweite hinter Maki Tsuji, die 38,95 und 38,83 Sekunden für die 500 Meter brauchte.
Die deutsche Jenny Wolf erzielte am letzten Wochenende, bei den Deutschen-Meisterschaften in Inzell, über 500 Meter die beiden Laufzeiten von 38,37 und 38,04 Sekunden.
Aber es zählt das Olympische Motto: Citius - Altius - Fortius * Schneller - Höher - Stärker (Weiter). Diese drei Worte sollen den Sportler ermutigen, im Wettkampf sein Bestes zu geben. Die
Bedeutung des Mottos wird noch verständlicher, wenn man das Olympische Credo herbeizieht: Das Wichtigste im Leben ist nicht der Triumph,
sondern der Kampf - es ist nicht wesentlich, gesiegt, sondern gut gekämpft zu
haben.
Dieses hat nichts an Aktualität eingebüßt - nicht nur für Sportler, sondern für jedermann. Gemeinsam bringen das Olympische Motto und
das Credo das Ideal von Olympischen Spielen zum Ausdruck.
Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

