Sa

12

Nov

2011

Mitglieder vom Olympischen-Komitee nahmen an einem Symposium in Deutschland teil

Die russische Delegation führte sehr interessante und aufschlussreiche Gespräche in Murnau. Die russische Delegation führte sehr interessante und aufschlussreiche Gespräche in Murnau.

Murnau/Moskau. Am vierten Deutsch-Russischen Notfall- und Katastrophenmedizin-Symposium nahmen auch Mitglieder des Olympischen Komitees Sotschi-2014 teil. Rund 50 Experten aus beiden Ländern tauschten sich zwei Tage lang in Murnau aus.

Auf der Gästeliste stand unter anderem auch der Beauftragte für die Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Ziel des Symposiums am 10. und 11. November war es, voneinander zu lernen und damit die jeweiligen Systeme zu verbessern.

 

Für Ortwin Schulte, Ministerialrat im Bundesgesundheitsministerium, steht fest: „Das Symposium ist ein erfolgreiches Instrument der Kooperation zwischen der Russischen Föderation und Deutschland.“

 

Dr. Christian Schaller, leitender Oberarzt in dem Klinikum Garmisch-Partenkirchen und lokaler Organisator des Symposiums, zog ebenfalls ein positives Fazit. „Es war eine sehr schöne Veranstaltung mit einem regen Gedankenaustausch.“

 

Persönlich beeindruckt war Schaller von den Vorträgen, die Vertreter der russischen Delegation hielten. Auch die riesigen Entfernungen, die Rettungskräfte in Russland zu überwinden haben, nötigen dem Mediziner Respekt ab. „Wir in Deutschland sind da in einer vergleichsweise sehr glücklichen Situation.“

 

Die hochkarätig besetzte Veranstaltung fand diesmal in der Unfallklinik Murnau statt. Der russischen Vertretung ging es dabei auch darum, sich auf etwaige Notfälle während der Olympischen Winterspiele in Sotschi vorzubereiten.


Dabei gab es dann auch eine spektakuläre Übung während des Symposiums zu bestaunen. Zwischen Waltersberg und Murnau (nördlich von Garmisch Partenkirchen) wurde angenommen, dass ein Flugzeug notlanden musste und rund zehn Verletzte zu versorgen sind. Trainiert wurde dabei die Zusammenarbeit von militärischen und zivilen Kräften. Soldaten „retteten“ dabei ihre Kameraden unter anderem mithilfe von Seiltechnik aus unwegsamen Gelände. Es wurde angenommen, dass insgesamt rund zehn Menschen bei der Notlandung des Flugzeuges verletzt wurden.

Die russische Delegation war sehr beeindruckt von dieser Übung und von den Leistungen der Rettungskräfte. Auch die sehr interessanten und aufschlussreichen Gespräche, die sie führen konnten, fanden hohe Anerkennung.

Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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