Do

27

Okt

2011

Sotschi 2014 – Prestigeobjekt für ganz Russland

Der Optimismus überwiegt in gesamt Russland für das Projekt Sotschi 2014. Der Optimismus überwiegt in gesamt Russland für das Projekt Sotschi 2014.

Moskau. Die Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele im Jahr 2014 lösen auch viele soziale Probleme in der Stadt Sotschi. Es wurde und werden neue Häuser gebaut, medizinische - und pädagogischen Einrichtungen neu errichtet bzw. renoviert, es entstehen zigtausend neue Arbeitsplätze, wobei hier immer noch das Problem liegt – diese fachgerecht zu besetzen.

Die Umsetzung des olympischen Vorbereitungsprogramms erlaubt es, so brennende Themen wie, der Mangel an Plätzen in Kindergärten und Vorschulen, in Angriff zu nehmen. Neben der Überarbeitung der bestehenden Strukturen wird sich stark auf die Erarbeitung und Umsetzung neuer Wege konzentriert.

Im vergangenen Sommer öffnete ein neu erbauter Kindergarten, im Ort Nekrasowskoe, seine Türen. Ein weiterer Kindergarten „Neue Heimat“ wird noch dieses Jahr in Sotschi eröffnet werden. Dieser neue Kindergarten ist für 140 Kinder konzeptioniert worden, mit der Möglichkeit des Ausbaus auf 280 Kindergartenplätze. Der Kindergarten wurde nach modernsten - und „grünen“ Standards erbaut, bis hin zu einer Fußbodenheizung im gesamten Gebäude.

 

Das Gebäude wurde auch architektonisch und farbmäßig an die umliegenden Flachbauten angepasst. Der Generalbauunternehmer "Avalon" ist jetzt in erster Linie damit beschäftigt, die letzten Arbeiten innerhalb des Gebäudes abzuschließen. Dazu gehört die Installation der neuen modernen Großküche von der aus auch ein Catering für Betriebe in Sotschi betrieben werden soll.

 

Sotschi ist die Blaupause für ein neues Russland

 

Sotschi 2014, wie das Olympiaprojekt genannt wird, beginnt allmählich Gestalt anzunehmen. Allen Unkenrufen zum Trotz legt Russland sich ins Zeug, um das Projekt zu stemmen. "Früher gab es hier im Dorf nur Holzwirtschaft und Bienenzucht“, sagte Alexander Belokobijlski, Direktor von Rosa Chutor: "Die Bewohner waren daher skeptisch gegenüber Veränderungen. Mittlerweile aber hat sich die Stimmung gewandelt.“ Auch die Einwände von Umweltschützern hätten durch Korrekturen in den Projekten und entsprechende Expertisen zerstreut werden können.

 

Der Optimismus überwiegt in gesamt Russland für das Projekt Sotschi 2014. Man müsse das größere Ganze im Blick haben, meinen die Veranstalter. Sponsoren weisen aber auch darauf hin, dass das Problem nicht der Bau – sondern der Personalmangel im Dienstleistungssektor sein dürfte.

 

Auch Tschernijschenko, der Präsident des Organisationskomitees, gab in einem Gespräch zu, dass ihn vor allem das Ausmaß des Personalproblems überrascht. Aber man arbeite gerade daran, es zu beheben, indem man die Tradition der Freiwilligenarbeit wieder aufleben lasse und Leute aus dem ganzen Land in Sotschi zusammenziehe. Und man werde im Bereich der Ökologie und der behindertengerechten Ausstattung, Standards in Russland setzen: "Sotschi ist die Blaupause für ein neues Russland.“

Harald Gleißner/sotschi2014.RU

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