Mi

19

Okt

2011

Organisationskomitee von „Sotschi 2014“ rechnet mit 300 Millionen Dollar Gewinn

Das Organisationskomitee von Sotschi 2014 erwartet ein dickes Plus und braucht damit keine finanziellen Mittel vom Staat. Das Organisationskomitee von Sotschi 2014 erwartet ein dickes Plus und braucht damit keine finanziellen Mittel vom Staat.

Moskau. Die Organisatoren der XXII Olympischen Winterspiele in Sotschi springen durch alle Reifen, bauen alle benötigten Sportarenen von Grund auf neu und müssen sich auch noch mit dem gesamten verrückten Ärger, den Gegner dieser Winterspiele verbreiten, beschäftigen und diesen widerlegen. Da bleibt die Frage - war all die Mühe auch dies wert? Sind alle Pläne, die bereits vor Jahren erarbeitet wurden, tatsächlich in die Realität bis zum jetzigen Stand umgesetzt worden?

Nun, für die Organisatoren der Winterspiele 2014 in Sotschi sieht es sehr gut aus, in finanzieller Hinsicht - Dank einer Schiffsladung von in- und ausländischen Partnerschaften. Die Organisatoren haben bereits einen Gesamttopf von rund 1,2 Milliarden US-Dollar von in- und ausländischen Sponsoren erhalten. Dieses stellt bereits jetzt einen neuen olympischen Rekord da. Es wird aber auch noch beabsichtigt, sich noch weitere Transaktionen im Wert von weiteren 200 Millionen US-Dollar zu sichern. Dieses würde bedeuten, dass ein Überschuss von mehr als 300 Millionen US-Dollar erwirtschaftet wurde. Nicht schlecht, nicht wahr?

 

Auch wenn die globale Wirtschaft unberechenbar und hart ist, benötigen die Organisatoren der XXII Winterspiele in Sotschi nicht irgendwelche Hilfe von der russischen Regierung.
„Wir sind wirklich zuversichtlich, dass wir kein Geld vom Staat beantragen", sagte der Leiter des Organisationskomitees Sotschi, Dmitrij Schernijschenko. Weiterhin betonte er: „Es ist eine Verpflichtung des Staates, an den Spielen sich als Co-Investoren zu beteiligen, aber mein Ziel ist es, Geld als Gewinn zu erwirtschaften."

 

60 Prozent dieser Gewinne sollen in sportliche Entwicklungen in Russland fließen, der Rest soll an das nationale Olympische Komitee und das internationale Olympische Komitee überwiesen werden.

 

Einer der größten Konkurrenten Sotschis für Sponsoring-Dollar ist ein weiteres sportliches Großereignis in Russland – die Fußballweltmeisterschaft 2018. Im vergangenen Jahr waren bereits zwei mögliche größere Patenschaften von und für Sotschi verloren gegangen, mit „Alrosa“ und „Gazprom".

Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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