Di
18
Okt
2011
Keine Kostensteigerungen für den DOSB - während Sotschi 2014
Moskau Der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) Michael Vesper teilt, nach seinem Besuch am Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi, nicht die Meinung des Generalsekretär des Deutschen Ski-Verbandes Thomas Pfüller, in Hinsicht auf eine starke Kostensteigerung für den Deutschen Olympischen Sportbund.
Der Generalsekretär des Deutschen Ski-Verbandes Thomas Pfüller hatte vor vier Wochen erklärt, er sehe auf den DOSB im Hinblick auf die vom 7. bis 23. Februar 2014 stattfindenden Olympischen Winterspiele einen finanziellen Kraftakt zukommen.
Vor allem die Kosten rund um die Betreuung der Athleten würden enorm sein - "70 bis 80 Betten für Techniker und weiteres Personal werden rund 650.000 Euro kosten", sagte Pfüller.
Michael Vesper sagte nach ersten Gesprächen mit Blick auf das bei den Olympischen Spielen traditionelle Millionen-Projekt „Deutsches Haus" und die benötigten Zimmer über die Athleten-Quartiere hinaus: "Ich gehe nicht von extremen Kostensteigerungen aus.
Es spielt sich alles im Rahmen dessen ab, was wir bei Winterspielen gewohnt sind."
Derzeitig ist auch noch nicht geklärt, ob es ähnlich wie 2010 in Vancouver und Whistler wieder zwei deutsche Häuser gebe oder wie zuvor üblich nur eines.
Auch logistische Probleme fürchtet Vesper nicht so stark wie Pfüller, der „schwierige Spiele" angekündigt hatte. Vesper sagte dazu: „Auf der Karte sieht das etwas verwinkelt aus. Aber wenn man vor Ort ist, wird deutlich, dass alles gut durchdacht ist. Olympische Winterspiele so kompakt auf einem Areal hat es noch nie gegeben. Das Olympische Dorf und auch die Hotels sind direkt neben den Sportstätten."
„Es entsteht dort ein völlig neues Wintersportgelände mit zwei Olympischen Dörfern und allen Wettkampfstätten und Hotels in hochattraktiver Lage", erklärte Vesper.
Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

