Mo

17

Okt

2011

Schneekanonen werden im Freestyle-Zentrum und Snowboard-Park installiert

Die Skipisten und die Infrastruktur des Wintersportorts Rosa Chutor bei Sotschi können bald bei ersten internationalen Wettbewerben getestet werden. Die Skipisten und die Infrastruktur des Wintersportorts Rosa Chutor bei Sotschi können bald bei ersten internationalen Wettbewerben getestet werden.

Moskau. Die Vorbereitungen in Sotschi für die Olympischen Winterspiele 2014 laufen weiterhin auf Hochtouren. Im Freestyle-Zentrum und im Snowboard-Park haben jetzt die Installationsarbeiten der Schneekanonen begonnen. Für die Produktion von Kunstschnee auf einer Höhe von 1.100 bis 1.200 Metern werden mehr als hundert kleine Generatoren den künstlichen Schnee erzeugen. Jede einzelne Kanone hat eine Leistung von 60 Kubikmetern Schnee pro Stunde.

Im Falle von schneearmen Wintern, werden die jetzt installierten Schneekanonen, bedingt durch ihre hohe Leistungskapazität, in der Lage sein - schnell die erforderliche Dicke der Schneedecke auf den Pisten für Akrobatik, Snowboard Cross und Halfpipe zu erzeugen.

Diese Schneekanonen basieren auf den derzeit höchsten technischen Standard, weltweit. „Wenn die vorgegebene Temperatur zur Kunstschneeproduktion erreicht ist, wird ein Sensor die Öffnung der Ventile veranlassen und die Generatoren werden Schnee produzieren, bis die Pisten in einem einwandfreien Zustand sich befinden. Weiße Kristalle werden in wenigen Minuten auch Steigungen, Kurven, Unebenheiten und anderen Hindernissen beschneien“, sagte der Geschäftsführer des Zentrums „Rosa Chutor“, Alexander Belokobylskij.

Die Arbeiten an den Anlagen, zur Produktion von künstlichem Schnee, sollen bis Anfang November abgeschlossen sein. Der erste Test im Snowboard-Park und Freestyle-Ski-Zentrum „Rosa Chutor“ wird im Februar 2012 stattfinden


Das gesamte Skigebiet „Rosa Chutor“, in dem auch die Alpinskirennen sowie die Freestyle- und Snowboard-Bewerbe stattfinden werden, wurde von der Gesellschaft Interros von Wladimir Potanin entwickelt. Für rund 1,4 Milliarden Dollar entstehen dort Pisten und ein Komplex mit sechs Hotels, die insgesamt 1.116 Zimmer umfassen sollen.

 

Die Snowboard - und Freestyle Wettbewerbe finden 2014 im Freestyle Zentrum und im Snowboard Park statt. In beiden Arealen, westlich der Rosa Chutor- Hochebene, werden knapp 8.000 Sitzplätze vorhanden sein. Nach den Spielen wird es als Trainingszentrum genutzt werden.

 

Im Skigebiet „Rosa Chutor“, das am Aibga-Kamm errichtet wird finden ebenfalls die alpine Ski-Wettbewerbe, auf einer Gesamtstreckenlänge von 20 Kilometern, statt. Alle Pisten wurden vom Schweizer Bernard Russi, der bereits seit 1988 für das Design der olympischen Strecken verantwortlich ist, konzipiert. Bei den Wettbewerben wird das „Rosa Chutor Alpine Zentrum“ eine Kapazität von 10.000 Plätzen besitzen.

 

Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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