Do

13

Okt

2011

„Sotschi-2014“ ausgezeichnet mit Award in der Kategorie: Nachhaltiges-Entwicklungs-Programm

Grüne Standards, Umweltschutz und Ökologie stehen ganz oben auf der Agenda des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Grüne Standards, Umweltschutz und Ökologie stehen ganz oben auf der Agenda des Organisationskomitees der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi.

London/Moskau. Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi "Sotschi-2014" gewann den Award auf dem Gebiet der nachhaltigen Entwicklung und des Umweltschutzes. Die Ehrung fand auf der 6. International-Sports-Event-Management-Konference 2011 in London statt. Die Awards werden jährlich von den Organisatoren dieser Konferenz vergeben. Insgesamt wurden Preise in neun Kategorien von der Jury vergeben.

Der Preis wird für herausragende Leistungen und hervorragenden Service in der Organisation von großen internationalen Sportveranstaltungen vergeben. Der Award in der Kategorie der nachhaltigen Entwicklung wurde zum ersten Mal vergeben.

 

Der Präsident des Organisationskomitees "Sotschi-2014" Dmitri Schernijschenko sagte nach der Ehrung: „Wir sind sehr dankbar für diese Anerkennung. Wir erkennen, dass diese internationale Auszeichnung ein Verdienst all der Arbeit von „Sotschi-2014“, auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit und Umwelt, ist. Dieser Preis wird für uns Ansporn sein, auch weiterhin einen gesunden Lebensstil zu fördern, die Einführung von Umweltstandards strikt einzuhalten, eine barrierefreie Umwelt zu schaffen und die Entwicklung der Freiwilligen- und Bildungsprogramme in Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi konsequent voran zu treiben."

 

Das Stadtmodell von Sotschi hat damit auch eine Vorbildwirkung für andere Städte und Regionen in Russland erhalten. In Vorbereitung auf die Olympischen Spiele wurde das in Russland bisher einmalige Umweltprogramm „Grüner Standard“ in Anwendung gebracht und die Zugänglichkeit der gesamten Stadt für Menschen mit Behinderungen entschieden verbessert.

Zu diesem Öko-System „Grüner Standard“ gehört zum Beispiel, dass der gesamte Aufbau nur mit umweltfreundlichen Materialien ausgeführt wird. Weiterhin werden ausgleichende Projekte realisiert – ein Umpflanzen der Flora und Fauna, weiter weg von Baustellen, damit die Schäden an der Natur verringert werden. Außerdem werden überall Wasserwiederverwertungssysteme eingesetzt, mit denen Regen und Schmelzwasser gesammelt und bearbeitet werden.

Bei der Planung der Olympischen Winterspiele 2014 wurden damit erstmals in Russland grüne Standards für die Projektierung, Errichtung und Nutzung der Gebäude und ihrer Umgebung angewendet. Bis zum Jahr 2014 entstehen mindestens zehn Objekte in Sotschi, die den Anforderungen des international anerkannten Standards BREEAM entsprechen. Dazu gehören Sportstadien, Tourismuszentren und Bürogebäude.

 

Mit den Olympia-Projekten am Schwarzen Meer werden neue Maßstäbe für ökologisch nachhaltiges Bauen gesetzt, die landesweit Wirkung entfalten sollen. Bereits jetzt zeigt energieeffizientes und ökologisch nachhaltiges Bauen ein gestiegenes Interesse bei russischen Unternehmen am grünen Bauen. Hier liegt auch eine große Chance für deutsche und andere internationale Unternehmen.

 

Schauen Sie auch hier in die aktuellen Ausschreibungen in Sotschi.

 

Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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