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11

Okt

2011

Sotschi auch im Auswahlverfahren als Spielort der Fußball-WM 2018

Das WM-Stadion in Sotschi soll fast 47.000 Zuschauer fassen und 2013 fertiggestellt sein. Das WM-Stadion in Sotschi soll fast 47.000 Zuschauer fassen und 2013 fertiggestellt sein.

Moskau. Der Aufsichtsrat der FIFA und des lokalen Organisationskomitees für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland hielt gestern, am Montag den 10. Oktober 2011, im russischen Ministerium für Sport, Tourismus und Jugend in Moskau seine erste Sitzung ab. Der Aufsichtsrat leitet die Vorbereitungen für die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2018 und wird sich vorerst zweimal pro Jahr treffen.

Der Geschäftsführer vom lokalen Organisationskomitees (LOC) Alexej Sorokin erläuterte während dieser Sitzung das Verfahren für die Wahl der WM-Spielorte 2018. Das Veranstaltungskonzept sieht derzeit 15 Stadien in 13 Spielorten vor, die sich auf vier Regionen verteilen: Zentrum (Moskau), Norden (St. Petersburg, Kaliningrad), Wolga (Jaroslawl, Kazan, Nischni Nowgorod, Samara, Wolgograd, Saransk), Süden (Sotschi, Rostow am Don, Krasnodar) und Jekaterinburg im Ural.

Die genauen Spielorte sollen bereits im Oktober 2012 bestimmt werden, damit alle Beteiligten für die Vorbereitung der FIFA Fußball-WM 2018 ausreichend Zeit haben. Im Anschluss an die Sitzung fand mit Vertretern aller 13 Städte das erste Seminar der Bewerberstädte statt, mit dem das Wahlverfahren offiziell eröffnet wurde. Im Februar 2012 folgen ein Seminar zu den technischen Anforderungen der FIFA sowie eine Inspektionstour.

 

Der Aufsichtsrat besteht aus hochrangigen Vertretern der FIFA, des LOC und des russischen Ministeriums für Sport, Tourismus und Jugend. Den Vorsitz führen gemeinsam Witali Mutko, Präsident des lokalen Organisationskomitees und Minister für Sport, Tourismus und Jugend, und FIFA-Generalsekretär Jérôme Valcke.

Witali Mutko informierte eingehend über die Struktur der lokalen WM-Organisation und den geplanten Ausbau der Infrastruktur in Russland, der für die Durchführung einer Veranstaltung dieser Größenordnung erforderlich ist. Der Aufsichtsrat befasste sich zudem mit der Gesetzgebung im Hinblick auf die Durchführung der FIFA Fußball-WM 2018 in der Russischen Föderation und der allgemeinen Vision für den Wettbewerb.

"Das Gesetzgebungsverfahren für das WM-Sondergesetz, das die rechtliche Grundlage für eine erfolgreiche Durchführung der FIFA Fußball-WM bildet, hat bereits begonnen. Die Regierung wird der Duma das WM-Gesetz im ersten Quartal 2012 vorlegen. An dieser Stelle möchte ich einmal mehr bekräftigen, dass die russische Regierung alle Regierungsgarantien zur Vorbereitung des Turniers erfüllen wird", betonte Mutko.

Der FIFA-Generalsekretär lobte seinerseits die Fortschritte, die seit der Vergabe der WM an Russland erzielt wurden. "Die Begeisterung, Partnerschaft und das Engagement des LOC und der russischen Regierung in dieser Phase sind großartig. Nun müssen wir nur noch dafür sorgen, dass diese Arbeitsmoral anhält, denn auf Russland wartet noch viel Arbeit. Dabei kann das Land auf die volle Unterstützung durch das FIFA-Team zählen", sagte der Generalsekretär.

 

Quelle: FIFA

 

Harald Gleißner/sotschi-2014.RU

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